Schlösser:
Neuschwanstein
Das Märchenschloß, weltweit
einmalig.
Unser Tipp: Nicht an Schlechtwettertagen besuchen.
Denn auf diese Idee kommen leider Tausende anderer
Interessierter. Lieber bei Schönwetter, wenn alle im
Schwimmbad oder auf der Piste sind.
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Hohenschwangau
Ein romantisches Wohnschloss
Kronprinz Maximilian von Bayern entdeckte als
18jähriger auf einer Wanderung die landschaftlich
reizvoll gelegene Burgruine Hohenschwangau, damals
»Schwanstein« genannt. Spontan beschloss er Kauf und
Wiederaufbau. In den Jahren 1833 bis 1837 ließ er
die Reste der mittelalterlichen Burg zu einem
romantischen Wohnschloss ausbauen.
Mit der Bauleitung betraute er seinen Kunstlehrer,
den Architektur- und Theatermaler Domenico Quaglio
(1787-1837). Quaglio schuf hier ein malerisches
Bauensemble, das nach der Fertigstellung anderen
Bauten als Vorbild diente.
Die Innen- und Außengestaltung, die Einrichtung der
Räume und die mehr als 90 Wandgemälde sind
aufeinander abgestimmt und fügen sich zu einem
harmonischen Ganzen. Die Anlage, so wie Maximilian
und sein Künstler-Architekt sie schufen, hat sich
als ein außergewöhnliches Baudenkmal aus der Zeit
der Romantik erhalten
Ruinen Eisenberg und Hohenfreyberg
Museum an Wochenenden und Feiertagen von 13-16 Uhr
geöffnet
Lage
An der B 314 von Kempten kommend (über A 7),
Ortsdurchfahrt Eisenberg
Burg Falkenstein
Sie liegt 1268 m über dem Meer und
ist damit die höchste Burgruine Deutschlands. Ein
neues Schloß sollte hier entstehen und 1885 wurde
mit dem Bau der Wasserleitungen begonnen. Das Schloß
selbst allerdings blieb ein Traum nach dem Tod
Ludwigs 1886.
Öffnungszeiten/Führungen
Die Ruine kann immer besichtigt werden.
Lage
An der B 314 von Kempten kommend (über A 7)
Mindelburg
Gut erhaltene Burganlage, deren
wesentliche Teile bereits im 12./13. Jahrhundert
bestanden. Die "Frundsberg" übernahmen 1467 Stadt
und Herrschaft; bekannt vor allem durch den "Vater
der Landsknechte", den kaiserlichen Feldherrn
Maximilians I und Karls V.: Georg von Frundsberg.
Besonderheiten:
Frundsbergfest (alle 3 Jahre =2003)
Öffnungszeiten
Mindelburg. Burganlage und Aussichtsturm zu
besichtigen von April bis Oktober. Der Aussichtsturm
der Burg kann kostenlos bestiegen werden.
Lage
Mindelheim:
An der B 18 zwischen Landsberg und Memmingen.
Natursehenswürdigkeiten:
Breitachklamm
Seit 1905 ist die Breitachklamm als
Wanderweg erschlossen. Früher hieß sie der "Große
Zwing". Ermutigt von ihrem Pfarrer, Johannes
Schiebel, war es fürwahr ein beachtliches
Unternehmen der Tiefenbacher, einen gangbaren Weg
durch die gewaltige Schlucht zu bahnen. Außer zur
Zeit der Schneeschmelze ist der Weg das ganze Jahr
begehbar. Wer die Klamm nur im Sommer kennt, dem
sollte sie auch einen Winterurlaub wert sein. Ist
schon Tiefenbach ein kleines Wintermärchen, so
versetzt uns der winterlichen Weg durch die Klamm
erst recht in die Welt der Schneekönige und
Eisgnomen mit bizarren Eiskristallpalästen neben den
tosenden Wassern der Breitach. Mit festem Schuhwerk
und warmem Anorak kann diese klirrend kalte
Winterwelt der Wärme unseres Seelenlebens kaum etwas
anhaben. Der Glühwein in einer behaglichen
Wirtsstube möbelt empfindsame Gemüter wieder auf und
der Tag wird zum unvergeßlichen Erlebnis.
Starzlachklamm
Gut gekennzeichnete Wege von
Sonthofen oder dem benachbarten Burgberg führen in
dieses Stück unberührte Natur, das auch
Ausgangspunkt für sehr schöne Wanderungen in das
Gebiet "Großer Wald" ist. Zu gemütlicher Rast und zu
einer guten Allgäuer Brotzeit lädt der Klammwirt
ein, der nach einer kurzen Wanderung (ca. 20 Min.)
vom Parkplatz in Winkel aus erreicht wird. Hier
beginnt der eigentliche Klammweg, für dessen
Unterhalt eine geringe Eintrittsgebühr erhoben wird.
Am Ende der Klamm kann man wählen zwischen dem Weg
links hinauf zur Alpe Topfen und zum Berggasthof
Alpenblick (ca. 30 - 40 Min.) oder dem Rückweg über
den Berghofer Wald (rechts über die Starzlachbrücke
nach der Klamm), der direkt wieder zum Parkplatz in
Winkel führt (ca. 45 Min. Gehzeit).
Sturmannshöhle (Obermaiselstein)
Die Sturmannshöhle ist täglich
geöffnet, mit dem Höhlenführer erreicht der Besucher
über 180 Stufen das beeindruckende Innenleben und
erhält interessante Erläuterungen zu den
Gesteinsformationen der Höhle wie z.B. dem
"Drachentor“ und dem „Adlerschacht“.
Infos:
http://www.obermaiselstein.de/hoehle |