Schusswaffen Kategorie C – Rückerfassungs-Frist endet am 30.6.2014

2.6.2014 Wien (OTS/PWK369). “WKO, BMI und Waffenfachhandel ziehen an einem Strang, um den reibungslosen Ablauf der Registrierung im Zentralen Waffenregister zu gewährleisten”, unterstreicht Dieter Funke, Obmann des Bundesgremiums des Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) – in welchem auch der Waffenfachhandel eingebettet ist – angesichts des Ablaufs der Frist für die Rückerfassung von Schusswaffen der Kategorie C am 30. Juni 2014.

Eine EU-Richtlinie aus 2008 verpflichtet die Mitgliedstaaten zur Einführung eines computergestützten Waffenregisters, in dem alle Schusswaffen zu registrieren sind. Diese Vorgabe hat Österreich durch die Schaffung des Zentralen Waffenregisters (kurz ZWR) fristgerecht erfüllt. “In diesem Zentralen Waffenregister, das seit Anfang Oktober 2012 in Betrieb ist, wurden bis dato bereits mehr als 200.000 Schusswaffen der Kategorie C und D registriert”, weiß Obmann Funke.

Am 30. Juni 2014 endet nun die Übergangsfrist, innerhalb derer Schusswaffen der Kategorie C, die jemand schon vor dem 1. Oktober 2012 besessen hat, im ZWR rückerfasst werden können. “Da wir davon ausgehen, dass sich alle Waffenbesitzer rechtskonform verhalten, ist im Juni mit einem großen Ansturm in den Waffenfachgeschäften zu rechnen”, schätzt Bundesgremialobmann Funke. Und der hebt hervor: “Die Wirtschaftskammerorganisation (WKO), das Bundesministerium für Inneres (BMI) und der Waffenfachhandel ziehen an einem Strang, um den reibungslosen Ablauf der Registrierung zu gewährleisten.”

Von den rund 250 Waffenfachhändlern in ganz Österreich sind mehr als 200 zur Vornahme der Registrierung im Zentralen Waffenregister ermächtigt. “Der heimische Waffenfachhandel hat seine Hausaufgaben gemacht und ist auf den kommenden Ansturm der Registrierungen gut vorbereitet. Von Seiten der Interessenvertretung wurde in den vergangenen Jahren intensiv mit den zuständigen Behörden kooperiert, um einen reibungslosen Ablauf der Waffenregistrierung zu gewährleisten. Das Serviceangebot des Waffenfachhandels wird von den Jägern, Sportschützen und Waffensammlern sehr gut angenommen und die anfänglichen Kinderkrankheiten des ZWR konnten inzwischen weitgehend bewältigt werden”, so der Branchensprecher.

Neben der Registrierung durch den Waffenfachhandel besteht bis zum Ende der Übergangsfrist am 30.06.2014 auch die Möglichkeit einer kostenlosen Online-Selbstregistrierung durch den Waffenbesitzer über https://www.help.gv.at mit Bürgerkarte oder Handy-Signatur.

Mehr Informationen zum Thema sind auf der Website www.waffenregister.at zu finden. (JR)

Werbung: