Mehr Busse nach Memmingen

26.6.2019 Memmingen. Landkreis Unterallgäu. Der Bus soll in der Region eine echte Alternative zum Auto werden. Dazu soll es unter anderem mehr Verbindungen nach Memmingen geben – auch am Wochenende.

Daneben sollen auch die Stadtbuslinien häufiger bedient werden. Das sieht ein neues Konzept vor, mit dem der Stadtbus- und Regionalbus-Verkehr aufeinander abgestimmt werden soll.

„Das Konzept ist ein Riesen-Schritt nach vorn“, betonte Josef Brandner, der das Vorhaben in der Sitzung des Kreisausschusses des Unterallgäuer Kreistags vorstellte. Der Ausschuss begrüßte die Pläne und empfahl dem Kreistag, dem Konzept zuzustimmen. Erarbeitet wurde dieses von den betroffenen Verkehrsunternehmen – den Firmen Angele und Brandner – in Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Stadt.

Geplant ist, dass die Busse, die aus dem Landkreis nach Memmingen fahren, künftig öfter verkehren. Von Montag bis Freitag soll von 6 bis 19 Uhr jede Stunde ein Bus fahren. Am Samstag von 7 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 20 Uhr soll es alle zwei Stunden eine Verbindung geben. Ferner sollen um die Regionalbuslinien Flexibus-Knoten entstehen. Der Flexibus soll als Zubringer zu den Regionalbussen fungieren und bislang nicht angebundenen Orten so eine Verbindung nach Memmingen ermöglichen.

Darüber hinaus sollen die Regionalbusse innerhalb des Stadtgebiets zum Teil auch die Funktion der Stadtbusse übernehmen und Fahrgäste an Memminger Haltestellen mitnehmen. Dadurch sollen die Stadtbuslinien in Zukunft alle 30 Minuten bedient werden können. Die Gemeinden Trunkelsberg und Memmingerberg sollen in die Stadtbuslinien eingebunden und damit ebenfalls im 30-Minuten-Takt angefahren werden.

Vorgesehen ist laut Brandner, dass das neue Konzept im Dezember dieses Jahres startet – vorausgesetzt, alles läuft nach Plan und Kreistag und Stadtrat stimmen zu.

Weitere Themen in Kürze

20 Unterallgäuer wollen als ehrenamtlicher Richter kandidieren: Am Verwaltungsgericht in Augsburg werden neue ehrenamtliche Richter gewählt. Für dieses Amt wollen 20 Personen aus dem Unterallgäu kandidieren. Die Wahlvorschläge begrüßt hat nun der Kreisausschuss. Der Kreistag muss noch zustimmen. Die Kandidaten wurden von den Fraktionen des Unterallgäuer Kreistags vorgeschlagen. Gewählt werden die ehrenamtlichen Richter schließlich von einem Wahlausschuss am Gericht. Die Amtszeit der neuen Richter beginnt am 1. April 2020 und dauert fünf Jahre.

Leitung der Kommunalwahl: Am 15. März 2020 findet die nächste Kommunalwahl statt. Im Unterallgäu werden ein neuer Kreistag und ein neuer Landrat gewählt. Kreiswahlleiterin soll Landratsamt-Abteilungsleiterin Doris Back sein, ihr Stellvertreter Frank Rattel, Sachgebietsleiter an der Behörde. Dafür sprach sich der Kreisausschuss aus. Er empfahl dem Kreistag, dies zu beschließen.

Landkreis unterstützt THW: Der Landkreis Unterallgäu unterstützt den Förderverein des Technischen Hilfswerks (THW) Memmingen beim Kauf eines neuen Fahrzeugs. Wie der Kreisausschuss des Unterallgäuer Kreistags beschloss, erhält der Verein 10.000 Euro für einen sogenannten Telelader. Das Fahrzeug kommt zum Beispiel bei Hochwasser oder beim Räumen von Straßen zum Einsatz und soll gebraucht für 35.000 Euro beschafft werden. 23.000 Euro davon hat der Verein laut Kreiskämmerer Sebastian Seefried bereits als Spenden von Unternehmen erhalten. Der Bund als Aufwandsträger des THW komme in diesem Fall nicht für die Kosten auf.

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