Großer Preis von Kanada 2014 – Mercedes-Vorschau

2.6.2014. Der siebte Saisonlauf des Jahres 2014 führt die Formel 1 zum Großen Preis von Kanada auf den Circuit Gilles-Villeneuve in Montreal.

Aussagen der Fahrer / Teamleitung

Lewis Hamilton

Monaco war erneut ein großartiges Wochenende für das Team und ich bin sehr stolz auf all die harte Arbeit, die die Jungs geleistet haben, um dies zu ermöglichen. Natürlich war es nicht das Ergebnis, das ich mir vorgenommen hatte. Ich möchte immer gewinnen, aber leider war es nicht mein Wochenende. Ich fuhr mir das Herz aus dem Leib und gab absolut alles.

Diese Tatsache gibt mir noch mehr Energie und Entschlossenheit für das kommende Rennwochenende. Montreal ist eines meiner Lieblingsrennen. Ich habe dort in der Saison 2007 meinen ersten Grand Prix gewonnen und seitdem noch zweite weitere Siege erzielt. Ich verbinde mit der Strecke also einige besondere Erinnerungen. Die Stadt ist unglaublich. Ich komme sehr gerne dorthin und es sind stets sehr viele Zuschauer da. Ich hoffe für sie, dass es schönes Wetter gibt und wir ihnen eine großartige Show bieten können!

Nico Rosberg

Der Sonntag in Monaco war ein ganz besonderer Tag für mich. Es war ein fantastisches Ergebnis, erneut einen Doppelsieg einzufahren und ich freue mich wirklich sehr für das gesamte Team. Lewis fuhr sehr gut und trieb mich unglaublich an, aber ich blieb cool und holte mir den Sieg. Er war in absoluter Topform und es war wichtig für mich, seine Serie am vergangenen Wochenende zu durchbrechen. Es ist großartig, dass ich die WM-Wertung jetzt wieder anführe. Aber es ist noch sehr früh in der Saison und es wird weiterhin ein extrem enger Zweikampf zwischen uns bleiben. Aus Monaco geht es über den großen Teich nach Kanada. Montreal gehört zu meinen Lieblingsorten im Rennkalender. Es ist eine wundervolle, aber auch etwas verrückte Stadt, in der stets viel los ist – besonders an den Abenden… Sagen wir es so: Es ist eine super Stadt, um ein gutes Ergebnis zu feiern! Darauf arbeite ich auch an diesem Wochenende hin.

Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef

Wir freuen uns sehr, mit einem weiteren starken Wochenende in Monaco im Rücken nach Kanada zu reisen. Vor dem Rennen waren wir überzeugt, dass uns unsere Gegner dort würden schlagen können und so haben wir uns auch auf das Wochenende vorbereitet – als wären wir die Underdogs. Umso erfreuter waren wir, zu sehen, dass wir immer noch einen Vorsprung an der Spitze des Feldes hatten. Das Team hat mittlerweile ein sehr hohes Niveau erreicht, aber wir müssen den Ball flach halten, bescheiden bleiben und weiter pushen.

Man könnte meinen, dass Kanada auf dem Papier eine Strecke ist, die unserem Paket liegen sollte. Wir besitzen jedoch keine Kristallkugel und wurden in der Vergangenheit von solchen Gedanken schon kalt erwischt. Uns ist bewusst, dass unsere Gegner immer näher kommen und dass wir das gesamte Potential ausschöpfen müssen, um auch in Montreal eine starke Performance zu zeigen. Lewis besitzt eine fantastische Erfolgsbilanz in Kanada und Nico reist mit dem Rückenwind seines Sieges in Monaco an. Jetzt freuen wir uns alle auf das nächste Kapitel dieser Saison.

Paddy Lowe, Executive Director (Technical)

Monaco war ein weiteres fantastisches Wochenende für unser Team. Wir gingen mit verhaltenem Optimismus in das Rennwochenende und waren nicht ganz davon überzeugt, dass unser Auto den gleichen Performance-Vorteil haben würde wie bei den vorangegangenen Saisonrennen. Umso schöner war es, dann solch ein Ergebnis einzufahren, ganz besonders angesichts der großen Anstrengungen, die jeder in die Vorbereitung für die speziellen Herausforderungen dieses Rennens gesteckt hatte.

Jetzt geht es nach Kanada auf eine weitere ungewöhnliche Strecke, deren Charakteristik genau entgegengesetzt zu jener von Monte Carlo ist. Auf dieser Strecke kommt es auf die Leistung an und wir freuen uns darauf, zu erleben, wie das Mercedes-Benz Hybrid-Paket sich auf diesem Streckentyp schlagen wird. Mit Blick auf die hohe Belastung einiger Komponenten kommt auch der Haltbarkeit eine wichtige Bedeutung zu. Dieses Wochenende stellt die Power Unit in vielen Bereichen auf den Prüfstand.

Nach dem Rennen in Monaco gab es wegen des Ausfalls von Valtteri Bottas einige Bedenken, aber das Team in Brixworth hat extrem hart gearbeitet, um das Problem zu verstehen und sicherzustellen, dass es in allen Motoren behoben wird. Wir sind zuversichtlich, dass es so sein wird. Montreal ist eine Strecke, auf der sich Lewis schon immer auszeichnen konnte. Er und Nico sind in absoluter Bestform und wir erwarten, dass sie sich auch im Verlauf dieses Wochenendes gegenseitig antreiben werden.

Dafür muss ihnen das Team wie gewohnt ein gutes Paket mit einer ebenso starken Zuverlässigkeit zur Verfügung stellen. Wir werden eine Reihe an Updates für das Auto ausprobieren, sowohl an der Power Unit als auch auf der Aerodynamikseite. Uns erwartet also ein interessantes Wochenende. Montreal ist ein fantastischer Ort, der für großartigen Rennsport, gutes Wetter und eine lebhafte Atmosphäre mit sehr begeisterungsfähigen Fans steht. Wir sind sehr gespannt auf das kommende Wochenende.

Circuit Gilles-Villeneuve: Inside Line

Lewis

Auf dieser Strecke musst du aggressiv fahren, deshalb kam sie meinem Fahrstil schon immer entgegen. Es ist sehr wichtig, den richtigen Bremspunkt für die erste Linkskurve zu finden. Denn sie geht direkt in eine sehr enge Rechtskurve über. Wer zu tief in die erste Kurve hineinfährt, ruiniert sich seine Linie für die zweite Kurve und verliert dadurch sehr viel Zeit. Gleichzeitig musst du auf die Kerbs achten, da diese das Auto ganz leicht aus der Balance bringen können, denn am Ausgang von Kurve zwei herrscht auch recht wenig Grip. Es ist ein kniffliger Beginn für eine Runde, an dem sich häufig Zwischenfälle ereignen, ganz besonders auf der ersten Runde des Rennens.
Die Kurven drei und vier sind die erste von vielen Schikanen auf dieser Strecke. Du musst den Kerb in dieser Kurve stark mitnehmen und dich dann weit hinaustragen lassen, bis ran an die Wand. Es ist sehr leicht, hier einen Fehler zu begehen. Die nächste Schikane in den Kurven sechs und sieben ist etwas enger und langsamer. Hier ist es wichtig, am Kurvenausgang gut rauszukommen und die Geschwindigkeit auf die folgende Gerade mitzunehmen. Diese führt zu einer weiteren Schikane in den Kurven acht und neun, in der es oft Überholmanöver zu sehen gibt.
Auch hier ist es entscheidend, die Geschwindigkeit in Richtung des Stadion-Abschnitts in Kurve zehn mitzunehmen. Dort sind die meisten Fans auf den Tribünen. Die Haarnadel ist eine sehr enge Rechtskurve, die du so spät wie möglich anbremsen solltest. Du fährst tief in die Kurve hinein und fährst in V-Form wieder hinaus, um den bestmöglichen Kurvenausgang für die Gegengerade zu erwischen.

Die Gerade scheint eine Ewigkeit anzudauern, hier ist auch die zweite DRS-Zone. Wenn du nach vorne schaust, ist es sehr schwierig, deinen Bremspunkt zu erkennen. Hier solltest du die berüchtigte “Wall of Champions” unbedingt vermeiden und dann auf der Start-/Zielgeraden wieder Vollgas geben.

Nico

Der Circuit Gilles-Villeneuve ist die erste Strecke des Jahres, die nach weniger Abtrieb verlangt. Aus diesem Grund haben die Teams hier normalerweise ein besonderes Low-Downforce-Paket dabei. Ich freue mich sehr auf dieses Wochenende, denn mit der neuen Generation von Hybrid-Turbo-Autos sollten wir hier absolute Höchstgeschwindigkeiten erreichen! Auf der Geraden werden wir wahrscheinlich zwischen 340 und 350 km/h schnell sein.

Das Besondere an dieser Strecke, abgesehen davon, dass sie auf der beeindruckenden Île Notre-Dame liegt, ist, dass sie viele Schikanen aufweist, in denen du buchstäblich über die Kerbs springen musst. Das macht diesen Kurs zu einer echten Herausforderung, der du dich als Fahrer stellen musst. Ich mag das. Wenn du es richtig hinbekommst, spornt dich das noch mehr an.

Die Haarnadel, Kurve zehn, gegen Ende einer Runde ist einer der schwierigsten Abschnitte auf dieser Strecke. Du musst den Bremspunkt auf den Punkt genau treffen und darfst nicht zu tief hineinfahren, besonders nicht, wenn du angreifst oder dich verteidigst. Denn in dieser Kurve bieten sich nach der schnellen Passage zuvor gute Überholmöglichkeiten.

Die letzte Schikane in den Kurven 13 und 14, entlang der berüchtigten Wall of Champions, ist ebenfalls eine Besonderheit. Du fährst mit Topspeed darauf zu und musst rechtzeitig bremsen, bevor das Auto über die Kerbs springt. Viele großartige Fahrer machten in der Vergangenheit unliebsame Bekanntschaft mit dieser Mauer und beschädigten dabei ihre Autos stark. So bekam sie ihren Namen.

Am Kommandostand
Überblick

Kanada ist ein starker Kontrast zu den vorangegangenen Rennen dieser Saison in Spanien und Monaco. Während Barcelona als Referenzpunkt für die Gesamtperformance eines Autos angesehen wird, sind die Straßen von Monte Carlo absolut einzigartig. In Montreal sehen sich die Teams neuen Herausforderungen gegenüber: Hohen Anforderungen an die Höchstgeschwindigkeit sowie starke Bremszonen. Obwohl eine Runde auf dem Circuit Gilles-Villeneuve verhältnismäßig kurz ist, könnte die Streckencharakteristik größere Performanceunterschiede zwischen den Autos aufzeigen, als dies bislang in dieser Saison der Fall gewesen ist.

Bremsen

Die Bremsen sind einer der Schlüsselbereiche in Kanada. Sie werden an verschiedenen Stellen der Strecke stark belastet, vor allem mit starken Bremsmanövern am Ende von langen Vollgaspassagen. Eine der wichtigsten Aufgaben des Wochenendes wird es sein, die Bremsen so gut wie möglich zu schonen.

Power Unit

Der Circuit Gilles-Villeneuve ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke. Abgesehen von den langen Geraden und der schnellen Streckencharakteristik ist das Herausbeschleunigen aus den langsameren Kurven, ganz besonderes aus der Haarnadel, entscheidend. Gleichzeitig gehört der Benzinverbrauch auf dieser Strecke zu den höheren in diesem Jahr, weshalb es hier umso mehr auf einen niedrigen Verbrauch ankommen wird.

Überholen

Anders als in Monaco sind Überholmanöver in Kanada durchaus verbreitet, da der DRS-Effekt hier verhältnismäßig groß ist. In Kombination mit den starken Bremszonen sollte dies für gute Überholmöglichkeiten sorgen.

Streckenoberfläche

Über den Winter gibt es oftmals Probleme mit der Streckenoberfläche des Circuit Gilles-Villeneuve. Das zeigt sich am meisten in Kurve zehn, der Haarnadel, wo sich der Asphalt rund um den Scheitelpunkt gerne ablöst. Aus diesem Grund wird die Strecke häufig neu asphaltiert und verändert sich dadurch beträchtlich. Eine Vorhersage, wie sich die Reifen an einem bestimmten Tag verhalten werden, wird dadurch schwieriger.

Reifen

Wie beim vorangegangenen Rennen in Monaco kommen bei diesem Rennen die weiche und die superweiche Reifenmischung zum Einsatz. In den Straßen von Monte Carlo verhielten sich diese Mischungen sehr gut. Es gab damit keine besonderen Schwierigkeiten. Die Strecke in Montreal belastet die Reifen jedoch viel härter und sollte diese Reifenauswahl vor eine ernstere Aufgabe stellen.

Wetter

Der Große Preis von Kanada war in der Saison 2011 im wahrsten Sinne des Wortes ein Regenrennen. Dies war jedoch das einzige Regenrennen in Montreal seit 2001. Natürlich gab es an einigen Wochenenden ein paar nasse Sessions, doch am Sonntag blieb es meistens trocken.

Zuverlässigkeit

Die Ausfallquote liegt in Montreal über dem Durchschnitt. So bedeutete die berühmte “Wall of Champions” mehr als nur einmal ein vorzeitiges Rennende für einige Fahrer, die ihre Autos nach zu starkem Kontakt mit den hohen Kerbs beschädigten. Einer der Hauptgründe für die vielen Ausfälle ist jedoch das Streckenlayout, das vor allem die Motoren stark belastet. Dabei spielt den Teams in die Karten, dass sie nach sechs Rennen einen neuen Getriebe-Zyklus beginnen. Einige Teams könnten sich auch dazu entscheiden, neue Motoren einzusetzen. Das könnte mit Blick auf die leistungshungrige Streckencharakteristik und die hohe Belastung der Teile als Vorteil angesehen werden.

Safety Cars

In Kanada ist die Safety Car-Wahrscheinlichkeit traditionell recht hoch, was angesichts der möglichen Zuverlässigkeitsprobleme keine Überraschung darstellt. Bei sechs der letzten neun Kanada Grands Prix gab es mindestens eine Safety Car-Phase während des Rennens – in der Saison 2011 waren es sogar fünf. Ähnlich wie im Albert Park in Melbourne ist es eine schwierige Aufgabe, ein ausgefallenes Auto schnell und sauber von der Strecke zu entfernen. An vielen Stellen ist selbst bei einem Ausfall in Folge eines technischen Defekts ein Safety Car-Einsatz notwendig, um das Rennen zu neutralisieren.

Jubiläen
Mercedes-Benz Geschichte

9. Juni 1889 – vor 125 Jahren:

Gottlieb Daimler lässt seinen Zweizylinder V-Motor vom kaiserlichen Patentamt patentieren. Der weltweit erste V-Motor besitzt einen Zylinderöffnungswinkel von 17° und leistet 1,5 PS / 1,1 kW bei 600 Umdrehungen pro Minute. Diese Power Unit dient als universelles Antriebssystem für Fahrzeuge auf Straßen, Schienen und zu Wasser. Dazu zählt auch das Motor-Quadricycle, auch “Stahlradwagen” genannt, das von Daimler und Maybach entworfen wurde.

10. – 11. Juni 1989 – vor 25 Jahren:

37 Jahre nach dem ersten und bis heute einzigen Sieg von Daimler-Benz in Le Mans belegt der Sauber-Mercedes C 9 mit Mercedes-Benz Power die ersten beiden Plätze beim legendären 24-Stundenrennen. Jochen Mass, Stanley Dickens und Manuel Reuter saßen am Steuer des einen Autos, Mauro Baldi, Kenny Acheson und Gianfranco Brancatelli steuerten das andere.

Rennsport-Geschichte
Großer Preis von Kanada 2007 – vor sieben Jahren:
Lewis Hamilton erzielt die erste Pole Position in seiner Formel 1-Karriere und schließt ein denkwürdiges Wochenende in seiner beeindruckenden Debütsaison mit seinem ersten Grand Prix-Sieg ab

Großer Preis von Kanada 2010 – vor vier Jahren:
Lewis Hamilton erzielt mit seinem Sieg auf dem Circuit Gilles-Villeneuve den 225. Podiumsplatz eines Fahrzeugs mit Mercedes-Benz Motor in der Formel 1

Im Rampenlicht
Die Geburtsstunde der Silberpfeile – 3. Juni 1934 – vor 80 Jahren:
Die Saison 1934 erlebte die Einführung eines neuen Reglements, das ein Maximalgewicht von 750 kg vorschrieb (ausgenommen Fahrer, Reifen, Benzin und Schmiermittel) und die Technologie im Rennsport immens vorantrieb. Gleiches galt für Mercedes-Benz, die mit dem W 25 antraten – einem Rennwagen, der diese goldene Ära wie im Flug erobern sollte.

Mit seiner Stromlinienform und seinem leistungsstarken Motor setzte der W 25 neue Maßstäbe auf den Rennstrecken dieser Welt. Der 3,5 Liter Achtzylinder-Motor leistete starke 354 PS und beschleunigte mit einem einprägsamen pfeifenden Sound des brandneuen Kompressors bis auf 300 km/h. Hydraulische Bremsen, unabhängige Vorder- und Hinterradaufhängung und ein von einem Gehäuse umgebener Motor machten das Rennauto zum Objekt der Begierde im Rennsport.

Ähnlich wie bei der Targa Florio, einer Veranstaltung, bei der Mercedes zehn Jahre zuvor mit Christian Werner große Erfolge feierte, war das Eifelrennen einer der Höhepunkt des Automobiljahres: Ein fordernder Kurs durch die Eifel, dem sich die neuesten Hochleistungsmaschinen auf zwei und vier Rädern stellten. Der neue W 25 sollte eigentlich schon beim Avus-Rennen Ende Mai eingesetzt werden, wurde dort allerdings nach Schwierigkeiten während des Trainings zurückgezogen.

Das Eifelrennen des Jahres 1934, ausgetragen am 3. Juni auf dem Nürburgring, war die Geburtsstunde einer Legende, welche den Grundstock für den Ruf von Mercedes-Benz  in der Motorsportelite legte. Der frühere Rennleiter Alfred Neubauer gab zu Protokoll, dass der W 25 am Vorabend des Rennens ein Kilo über dem Maximalgewicht lag. Der Legende nach wurde in der Folge die traditionelle weiße Farbe des Autos entfernt, um so dem Reglement zu entsprechen. Der W 25 erzielte bei seinem Debüt mit Manfred von Brauchitsch am Steuer einen überlegenen Sieg und einen neuen Rundenrekord. Auch danach trat das Auto mit dem Silberglanz des Aluminiumbodyworks an und erhielt deshalb später den Beinamen “Silberpfeil”.

Nach seinem Debütsieg sammelte der W 25 weitere Erfolge mit beachtlichen Siegen von Rudolf Caracciola und Luigi Fagioli bei einer Vielzahl an prestigeträchtigen Rennen in ganz Europa. Der Deutsche erzielte im Winter jenes Jahres auch eine Reihe von Geschwindigkeitsrekorden, die den Speed des Autos zusätzlich unterstrichen. Zwischen 1934 und 1936 holte der W25 16 Siege bei großen Wettbewerben und führte Mercedes-Benz damit an die Spitze des internationalen Rennsports und an den Beginn eines goldenen Zeitalters für den Grand Prix-Sport.

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