Freistaat Bayern überweist 176.000 Euro an die Geburtsstation Füssen

23.1.2020 Landkreis Unterallgäu. Die Klinik bekommt die Finanzspritze, um die Hebammenversorgung sicherzustellen und das Defizit der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe auszugleichen.

„Das Geld ist in der Geburtshilfe Füssen hervorragend angelegt“, sagt Maria Rita Zinnecker, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Sie hatte sich im Vorfeld bei Gesundheitsministerin Melanie Huml für eine Förderung der Füssener Geburtshilfe starkgemacht.

16.000 Euro davon waren für die Modernisierung und Neugestaltung der Kreißsäle und Hebammenzimmer vorgesehen und wurden bereits investiert: „Die Zimmer sind nun deutlich freundlicher und optisch ansprechender eingerichtet“, sagt Landrätin Zinnecker.

Mit rund 160.000 Euro wird der geregelte Betrieb der Station gesichert. Der Landkreis hatte sich Ende 2018 für die Förderung aus dem Topf „Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung“ beworben, im September 2019 dann für Finanzmittel aus dem Topf „Defizitausgleich für Krankenhäuser“.

405 Geburten betreut

„Wir freuen uns sehr über diese Zuwendung, denn es ist für uns und viele Menschen im südlichen Landkreis sehr wichtig, eine Geburtsstation vor Ort zu haben“, sagt Zinnecker. Im Jahr 2018 wurden in der Geburtshilfestation des Krankenhauses Füssen 405 Geburten betreut.

Gefördert wurde die Maßnahme durch die Regierung von Oberfranken mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

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