AllgaeuSeiten - Schmankerl & Rezepte

Allgäuer Himmlische Eier

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Lust auf Ei? Aber nicht die üblichen Spiegeleier oder hartgekocht – dann versucht mal die Allgäuer Himmlischen Eier. Geht ganz einfach…

Man nehme ein Ei, oder auch mehrere, trennt das Eigelb vom Eiweiß, ohne das Eigelb zu beschädigen.

Das Eiweiß zu Eischnee aufschlagen, ganz zum Schluss Parmesan, (O.K. der Allgäuer nimmt natürlich einen alten Bergkäse, den er fein reibt), nach Belieben unterheben. Aus dem Eischnee formt Ihr kleine Wolken und legt diese auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech. In die Wolke eine kleine Mulde formen und das Eigelb hineinlegen.

Bei 180°C im Backofen solange backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Fertig…

Mit ein wenig Fingerfertigkeit zaubert Ihr wahrhaft leckere Eier auf den Frühstückstisch.

Hier gibt es das Rezept auch auf Youtube:

Allgäuer „Himmlische Eier“

Allgäuer Joghurt-Bombe

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Ein leckeres Dessert, mit dem Ihr Eure Gäste begeistern könnt: Die Allgäuer Joghurt-Bombe.

Ihr benötigt für unser Rezept der Allgäuer Joghurt-Bombe:

500g Joghurt
100g Zucker
1 Packung Vanillinzucker
2 Becher Schlagsahne
Ein wenig Zitronensaft
500g Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren – ganz nach Eurem Geschmack)

Am Vortag vermengt Ihr den Joghurt mit dem Zucker und dem Vanillinzucker. Anschliessend die Sahne steifschlagen. Die Sahne unter die Joghurtmasse heben. Nun legt Ihr eine Geschirrtuch in ein Sieb, das Ihr in eine größere Schüssel stellt. Nun füllt Ihr die Masse in das Tuch und lasst es über Nacht an einem kalten Ort stehen.

Am nächsten Tag stürzt Ihr die nun erhärtete Masse auf eine Platte. Die Hälfte der Früchte püriert Ihr und schmeckt sie nach Belieben mit Zucker ab. In einem Schälchen getrennt servieren.

Die andere Hälfte der Früchte richtet Ihr auf der Platte an.

Lasst Euch die Allgäuer Joghurt-Bombe schmecken!

Brätknödelsuppe

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Ein leckere Vorspeise, die jedem schmeckt: Die Allgäuer Brätknödelsuppe. Hier unser Kochrezept:

Für unsere Brätknödelsuppe für 4 Portionen benötigt Ihr:

500 Gramm Kalbsbrät
2 Esslöffel Butter
2 Knoblauchzehen
2 Eier
1 Teelöffel Salz
2 Liter Fleischbrühe
2 altbackene Semmeln
Semmelbrösel

Zunächst die Butter, das Salz, den kleingewürfelten Knoblauch und die Eier in einer Schüssel verrühren.

Semmeln in warmem Wasser einweichen und ausdrücken. Diese in die Masse hinzugeben und gut verkneten.

Danach das Brät dazugeben und weiter verkneten. Wenn Euch der Teig zu weich vorkommt, könnt Ihr diesen mit ein wenig Semmelbrösln festigen.

Mit Kaffeelöffeln formt Ihr nun aus der Masse kleine Knödel und gebt diese für rund 15 Minuten in kochendes Salzwasser. Danach geht’s in die vorbereitete Fleischbrühe und dann auf den Tisch bzw. Teller.

Lasst es Euch schmecken.

Frank Oehler im Porträt

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Frank Oehler – der knallharte Sternekoch mit Humor aus dem Allgäu

Mit Fo, wie er sich selbst nennt, wird es in Deutschlands Küchen laut, deutlich und lustig. Der Sternekoch stellt extrem hohe Ansprüche und geht mit harter Hand und scharfer Zunge vor. „Was gar nicht geht ist Respektlosigkeit. Egal, ob im Umgang mit der Nahrung, den Lieferanten oder dem Personal“, sagt Fo. Wenn der Spitzenkoch marode Betriebe auf Vordermann bringt, weckt er auch den letzten Gastronom aus dem Winterschlaf.

Frank Oehler wird am 9. Mai 1964 in Mussenhausen im Allgäu geboren. In der Schule nicht ganz so ambitioniert wie die Eltern sich es wünschen, suchen sie ihrem Sohn eine Lehrstelle. Schnell fängt Fo Feuer und merkt, dass das Kochen genau sein Ding ist. Seine Wissbegierde ist sehr groß und um diese zu befriedigen, ist er fortan in vielen Betrieben der Spitzengastronomie unterwegs.

Frank Oehler

Frank Oehler (Foto: RTL2)

Nach seiner Zeit in Dieter Müllers Sternerestaurant „Schweizer Stuben“ siedelt Frank Oehler nach London über, wo er als Souschef bei „Mosimann“, dem exklusivsten Memberclub der Welt, die Löffel schwingt.

Nach weiteren drei Jahren als Souschef im Basler „Teufelshof“ entschließt er sich, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.

Sechs Jahre rockt er hinter seinem eigenen Herd im Restaurant „d´Rescht“ in seiner Heimat Hawangen und sammelt etliche Preise und Punkte im berühmten Gastroführer Gault Millau. In den Jahren 2001 und 2002 wird seinem Erfolg mit der Vergabe eines Michelin-Sterns die Krone aufgesetzt. Es ist auch die Zeit der „Jungen Wilden“, denen Frank fünf Jahre angehört, außerdem wird er von Manfred Kohnke, dem Herausgeber des Gault Millau, zum „kreativsten Koch“ Deutschlands nominiert.

Im exklusiven Luxushotel „Las Dunas“ auf Marbella schafft Frank Oehler es 2005 als Küchendirektor nach nur sechs Monaten einen Stern zu erkochen. Auch 2006 gelingt es ihm als Küchendirektor im „Erbprinz zu Ettlingen“ innerhalb kürzester Zeit seinen mittlerweile dritten Stern zu erarbeiten.

In dieser Zeit entsteht auch der Film „Eden“, der die Macht und Erotik des Kochens und Essens beschreibt. Alles was hier mit Kochen zu tun hat stammt von Frank Oehler. Zwei Jahre hat ihn Produzent Michael Hoffmann dafür immer wieder besucht und genau studiert.

2008 wechselt der heute 45-Jährige wieder in die Selbstständigkeit und übernimmt die „Speisemeisterei“ in Stuttgart, für die er seit 2010 immer wieder mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wird.

Seit 2009 ist Frank Oehler Teil des Teams der Doku-Soap „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“ bei RTL II. Zusammen mit seinen Kollegen Andreas Schweiger, Ole Plogstedt und Nils Egtermeyer eilt er Gastronomen in Not zu Hilfe.

Allgäuer Hüttenkäse

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Einen leckeren Allgäuer Hüttenkäse selbstgemacht – der Allgäu-Tipp zeigt Euch wie’s geht. Ihr braucht nur einen Liter Milch und ein wenig Zitronensaft:

Rezept Allgäuer Hüttenkäse

Ihr benötigt:

1 Liter Milch
2 Esslöffel Zitronensaft
2 Esslöffel saure Sahne

Rezept:

Zunächst kocht Ihr die Milch auf. Im Anschluss wartet Ihr 2 Minuten auf niedriger Hitze und fügt dann unter Rühren den Zitronensaft ein. Langsam beginnt sich die Molke vom Käse zu trennen. Weiterrühren, bis sich der Käse vollständig getrennt hat.

Nun legt Ihr ein Sieb mit einem Küchtuch aus und gießt den Topfinhalt durch das Tuch in eine Schüssel.

Die Molke aus der Schüssel entfernen und mit Wasser auffüllen. Im Wasser den Käse im Küchentuch eintauchen und ein wenig auswringen.

Nun legt Ihr den Käse wieder in das Sieb und beschwert ihn ein wenig, damit die Restflüssigkeit entweichen kann. Nach rund 30 Minuten ist Euer Käse fertig. Wer mag, mischt saure Sahne unter.

Wer mag, rundet den leckeren Käse mit frischen Kräutern ab – Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt…

Allgäuer Funkenküchle Rezept

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Nicht nur zum Funkenfeuer heiß begehrt: die Allgäuer Funkenküchle. Eine süße Allgäuer Delikatesse. Hier das Funkenküchle-Rezept vom Allgäu-Tipp:

Zutaten:

100ml Milch
1 Tütchen Hefe
500g Mehl
100g Zucker
100g Butter
2 Eier
1 Teelöffel Salz

Rezept:

Zunächst vermengt Ihr das Mehl, den Zucker, Butter, Salz, Eier und die Trockenhefe mit der lauwarmen Milch. Den fertigen Teig lasst Ihr dann zugedeckt rund eine halbe Stunde an einem warmen Ort ruhen. Anschliessend schneidet Ihr runde Teigstücke aus dem Teig. Diese auf ein mit Mehl bestreutes Brett geben und nochmals eine halbe Stunde zugedeckt gehen lassen.

Nun werden die Teiglinge unter mehrmaligem Wenden von innen nach aussen gezogen, solange bis sich ein äußerer Rand gebildet hat und der innere Teil hauchdünn ist.

Die Teiglinge in heißem Fett (Friteuse geht auch) ausbacken und anschließend mit Zucker bestreuen.

Parasolpilz – Schnitzel

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Von Juli bis Oktober ein gern gesehener Pilz im Allgäu: Der Parasol, auch Riesenschirmling genannt.

Am Waldrand und in lichten Laubwäldern findet sich dieser hervorragende Speisepilz, der bis zu 30cm Hutdurchmesser aufweisen kann.

Das einfache Allgäu-Tipp-Rezept für ein schmackhaftes Parasolpilz – Schnitzel:

Riesenschirmpilz

Riesenschirmpilz

Einen Parasol-Hut kurz unter fliessendem Wasser putzen und mit ein wenig Mehl bestäuben. Dann beidseitig in verquirltem Ei und Paniermehl wenden. In einer reichlich mit Butter geschwenkten Pfanne beidseitig 3 bis 4 Minuten goldbraun braten. Kräuterbutter reichen.

Schon ist es fertig: Euer Allgäuer Parasolpilz – Schnitzel!

So einfach geht’s…

Tipp: Veganer ersetzen die Butter im Rezept durch Pflanzenöl – schon habt Ihr das perfekte vegane Gericht! Super lecker und garantiert tierfrei.

Wichtig: der Parasol /Riesenschirmling wächst gerne am Waldrand und lichten Wäldern in der Nähe von Laubholz. Nadelhölzer mag der Parasol nicht.

Übrigens: Den Parasol / Riesenschirmling gibt es auch als Zuchtpilz für den heimischen Garten.

Der Riesenschirmling „kann“ mit dem Pilz „Gemeiner Safranschirmling“ verwechselt werden. Dieser tritt gerne in Nadelwäldern auf und ist kleiner als der Riesenschirmling.

Ein Gemeiner Safranschirmling kann auch an seiner Färbung erkannt werden: er wird an Druck- oder Schnittstellen rotfarbig.

Der Gemeine Safranschirmling ist als Speisepilz auch geschätzt, ist qualitativ aber nicht mit dem Parasol vergleichbar.

Schwammerl in Rahmsauce

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Rezept! Schwammerl mit Rahmsauce:

Leckere Schwammerl (Pilze) im Allgäu sammeln und daraus ein legendär leckeres Gericht zaubern: Die Allgäuer Schwammerl in Rahmsauce – hier das Allgäu-Tipp-Rezept zum Nachkochen:

Unser Allgäu-Tipp: Schwammerl in Rahmsauce mit Semmelknödel.

Ihr benötigt:

500 g Pilze geputzt und in Scheiben geschnitten Weiterlesen »

Allgäuer Grüne Sauce

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Traditionell gehört’s in Frankfurt auf den Tisch: die Grüne Sauce, Grie Soß. Eine köstliche kalte Kräutersauce, die mit hartgekochten Eiern und Pellkartoffeln serviert wird. Eine ebenbürtige Abwandlung ist die Allgäuer Grüne Sauce, einem Rezept des Allgäu-Tipp, , die keinen Vergleich scheuen muss.

Hier unser Rezept der Allgäuer Grünen Sauce:

Ihr benötigt folgende Zutaten für 6 Portionen:

Für die Sauce
50 gr. Basilikum,
50gr. Salbei,
50 gr. Kresse,
50 gr. Petersilie,
50 gr. Dill,
50 gr. Sauerampfer
und 50 gr. Schnittlauch.
300 gr. Creme fraiche
100 ml. süße Sahne
2 hartgekochte Eier
1 EL Öl
1 EL Senf
1/2 Esslöffel Essig
Salz, Pfeffer, Zucker

Beilagen:
1 Kg. Pellkartoffeln
12 hartgekochte Eier

Zubereitung:
Die Kräuter gaaanz fein hacken, mit Creme Fraiche und der Sahne vermengen. Das Ganze mit dem Essig, Öl und Senf mit dem Schneebesen aufschlagen. Mit Peffer, Salz und Zucker (jeweils eine Prise) würzen.

Die Masse eine Stunde ziehen lassen. In der Zwischenzeit die 2 hartgekochten Eier in sehr kleine Stücke schneiden und nach der Ruhezeit der Sauce unterheben. Danach die Sauce abschmecken.

Die 12 hartgekochten Eier, pepellt und gehälftet, und die Pellkartoffeln als Beilagen reichen.

Zur Allgäuer Grünen Sauce passt ein Helles Bier – aber auch ein trockener Bodenseewein fühlt sich dazu sehr wohl..

Unser Tipp: Die Kräuteranteile dieses Rezeptes könnt Ihr nach Eurem Geschmack variieren – es schmeckt!

Die Original Frankfurtes Grüne Sauce beihaltet übrigens diese Kräuter: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch.

Allgäuer Kaffeelikör

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Ein belebender Likör nach Allgäuer Art: Der Allgäuer Kaffeelikör. Einfach selbst herzustellen und doch ein Geschenk mit Geschmack.

Ihr bringt 100 Gramm Mokka-Pulver mit 500 Gramm Zucker und 1/2 Liter Wasser zum Kochen und lasst das Ganze sich kurz verbinden.

Nachdem die Masse erkaltet ist, vermischt Ihr diese mit einem Liter Cognac und füllt alles in eine Flasche.

Nach einem Monat habt Ihr den richtig leckeren Allgäuer Kaffeelikör fertig.

Einmal filtern (am Besten mit einer Kaffee-Filtertüte), in eine Flasche umfüllen – fertig!