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15.1.2016 – Unfall auf der A7 bei Dietmannsried

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16.1.2016 Dietmannsried/Oberallgäu. Einem polnischen Kleintransporter wurde der heftige Schneefall am Freitag, 15.1.2016, gegen 12.00 Uhr, beim Befahren der A 7 in Richtung Ulm zum Verhängnis.

Bei schneeglatter Fahrbahn kam der LKW auf Höhe Autobahnausfahrt Dietmannsried ins Rutschen und prallte in die Mittelschutzplanke, welche ebenfalls beschädigt wurde. Der Gesamtschaden beträgt über 5000 Euro.

Da der Fahrer keinen Wohnsitz in Deutschland hatte, wurde zur Deckung des Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahrens eine Sicherheitsleistung i. H. 150 Euro einbehalten.

(Verkehrspolizeiinspektion Kempten)

Turnhalle der Grund- und Mittelschule Amendingen eröffnet

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14.1.2016 Memmingen. Das Dach wurde komplett erneuert und das Gebäude energetisch auf den neuesten Stand gebracht: Nach einem halben Jahr Bauzeit ist die Sanierung der Turnhalle der Grund- und Mittelschule Amendingen abgeschlossen und steht der Schule und Vereinen wieder voll zur Verfügung.

Bei der Eröffnungsfeier zeigten die Schülerinnen und Schüler viel Temperament und Spaß am Sport in ihren bunten Beiträgen.

„1,5 Millionen Euro wurden hier verbaut. Wo sind sie?“, fragte Bürgermeisterin Margareta Böckh in Ihrer Begrüßungsansprache. Die Baumaßnahmen seien für den Betrachter auf den ersten Blick nicht spektakulär, aber sie seien unumgänglich und von grundlegender Wichtigkeit gewesen. „Die Schule hat nun hervorragende Bedingungen, da lässt es sich gleich nochmal so gut Sport treiben“, betonte die Bürgermeisterin, die selbst Schulleiterin gewesen ist. Ihr erster Besuch in Amendingen im Jahr 1972, als sie die Familie ihres Ehemannes kennenlernte, habe sie in den Rohbau der Turnhalle geführt, wo das erste Weinfest des Musikvereins Amendingen stattfand, erzählte Margareta Böckh.

Nach gut 40 Jahren wurde nun das Dachtragwerk ausgetauscht, und bei der neuen Dachkonstruktion habe man sich für Holz als Baustoff entschieden, erklärte David Müller vom Ingenieurbüro Dr. Schütz aus Kempten die Baumaßnahme. Es wurde ein Satteldach mit einer kleinen Neigung aufgesetzt. Halle und Umkleideräume wurden energetisch saniert. Alle Fenster, Türen und Oberlichter seien neu, die technischen Anlagen wurden auf den neuesten Stand gebracht und an der Decke der Turnhalle wurde sichtbar eine Deckenstrahlheizung angebracht.

Rektor Robert Hackenberg zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Wir wissen um die zahlreichen anstehenden Bauprojekte der Stadt gerade im schulischen Bereich und sind sehr dankbar für die Sanierung unserer Turnhalle. Auch der Zeitplan wurde eingehalten“, betonte der Schulleiter. Er richtete seinen Dank an das Kollegium für die Kreativität, Sportstunden in der Bauphase auch als wirkliche Sportstunden zu gestalten, sowie an die Grundschule Steinheim für die Bereitstellung ihrer Turnhalle in der Bauzeit.

Schulamtsdirektorin Elisabeth Fuß dankte der Stadt Memmingen als Sachaufwandsträgerin der Schule für die erhebliche Investition. Der Schulsport sei für die körperliche und soziale Gesundheit, den Gemeinschaftssinn betreffend, unentbehrlich.

Ihre Teamfähigkeit stellten die Schülerinnen und Schüler bei akrobatischen und turnerischen Einlagen, durch Gesang und Tanz unter Beweis und strahlten dabei Freude und Begeisterung aus. Für einen anschließenden Empfang hatten die Hauswirtschaftslehrerinnen der Schule kulinarische Köstlichkeiten vorbereitet, von Schülerinnen und Schülern charmant serviert.

Inselhalle Lindau weiter im Kostenplan – Verzögerung bei den Bauzeiten

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14.1.2016 Lindau (Bodensee). „Beim Bau der Inselhalle liegen wir weiterhin gut im Kostenplan“, sagt Carsten Holz, Geschäftsführer der Lindau Tourismus- und Kongress-GmbH.

Die Vergabegewinne, die im November noch mit rund einer Million Euro zu Buche standen, sind nach den Vergaben und Nachträgen im Dezember allerdings auf knapp 400.000 Euro geschmolzen, was aber immer noch als gut zu bewerten ist.

Anders sieht es bei der Bauzeit aus. „Hier liegen wir nach wie vor hinter den Planungen“, gibt Holz zu. Noch sieht er aber die pünktliche Fertigstellung nicht gefährdet. Wie groß der Rückstand ist, lasse sich derzeit nicht so genau beziffern. „Es handelt sich um insgesamt mehr als 1.000 Einzelvorgänge“, sagt Holz. Bei einigen Arbeiten liege man im Plan, bei wenigen sei man weiter als gedacht und bei anderen hinke der Bau hinterher.

Eine seriöse Aussage sei aber erst Mitte April möglich. „Dann haben wir einen Stand erreicht, der uns konkretere Angaben ermöglicht“, so Holz.“ Dann werde sich auch klarer abzeichnen, ob an dem geplanten Fertigstellungstermin weiterhin festgehalten werden kann. „Wir haben einen engen, um nicht zu sagen sportlichen Zeitplan“, so Holz weiter.

Wird er gebeten, den derzeitigen Rückstand zu schätzen, geht er von „ungefähr sieben Wochen“ aus. Allerdings könnte dieser auch laut Einschätzung des Projektsteuerers noch aufgeholt werden.

14.1.2016 – Neuschnee und tolle Pistenbedingungen

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14.1.2016. Jetzt gibt der Winter Gas! 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee sorgen für hervorragende Bedingungen auf den Pisten der Skigebiete in Oberstdorf und im Kleinwalsertal.

„Wir konnten schon seit dem 05. Dezember den Wintersportlern ein gutes Pisten-Angebot bieten“, erklärt Bergbahn-Chef Augustin Kröll. „Doch nun nimmt der Winter richtig Fahrt auf.“

So sind an Fellhorn/Kanzelwand, Nebelhorn, Söllereck, Ifen und Walmendingerhorn bereits rund 50 Pistenkilometer bestens befahrbar, ebenso die Talabfahrten an der Kanzelwand und am Söllereck.

Am Fellhorn, wo auch der Easy-Park für angehende Freestyler seine Pforten geöffnet hat, führt die toll zu befahrende Piste Richtung Tal bis zur Station Höfle. Am Nebelhorn ist die Talabfahrt vom Gipfel bis zur Seealpe geöffnet.

Aufgrund der Kälte haben auch die Beschneiungsanlagen die Arbeit wieder aufgenommen, Tag für Tag vergrößert sich dadurch das Pistenangebot, sodass dem Skivergnügen am kommenden Wochenende nichts im Wege steht.

Täglich aktuelle Informationen über das Wintersportangebot findet Ihr auf der Homepage www.das-hoechste.com oder in der Das-Höchste-App, erhältlich für I-Phone und Android Geräte.

Landkreis Unterallgäu investiert 2016 in Gebäude

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13.1.2016 Landkreis Unterallgäu. Neben den großen Schulsanierungen investiert der Landkreis Unterallgäu auch in diesem Jahr wieder in verschiedene Gebäude. Anton Bartenschlager, Hochbauamtsleiter am Landratsamt, stellte in einer gemeinsamen Sitzung des Unterallgäuer Kreis- und Bauausschusses die für 2016 geplanten Maßnahmen an Hochbauten des Landkreises vor. Die Kreisgremien befürworteten diese geschlossen.

Geplant ist, dass die Lehrküche der Memminger Landwirtschaftsschule für 285.000 Euro saniert wird. Die Küche wird für den Studiengang „Hauswirtschaft“ genutzt und stammt aus den 1970er Jahren. Wie Bartenschlager erläuterte, ist die bauliche und haustechnische Ausstattung veraltet.

Für die Sanierung des Mindelheimer Kolleggebäudes fallen in diesem Jahr 120.000 Euro an. Es seien Restarbeiten im Mittel- und Osttrakt vorgesehen, so Bartenschlager. Die Gesamtkosten für die Instandsetzung betragen 500.000 Euro. Für die Neugestaltung des Krippenmuseums im Kolleggebäude sind heuer 119.500 Euro veranschlagt. Insgesamt will sich der Landkreis mit 219.000 Euro an dem 690.000-Euro-Projekt beteiligen. Wiedereröffnung des Krippenmuseums soll im Advent 2017 sein.

Die Rettungswache auf dem Grundstück des Kreis-Seniorenwohnheims Babenhausen wird in diesem Jahr für 180.000 Euro ausgebaut. Sie soll zu einer Dauerrettungswache mit 24-Stunden-Besetzung erweitert werden. Ferner sind Restzahlungen von 100.000 Euro für den Neubau der Technikerschule geplant. Das neue Schulhaus mit Gesamtkosten von 5,4 Millionen Euro wurde im Frühjahr 2015 eingeweiht.

Nicht enthalten sind in dem Investitionsprogramm Baumaßnahmen, die über die Wirtschaftspläne der Kreis-Seniorenwohnheime oder Zweckverbände laufen, also zum Beispiel die Sanierung des Kreis-Seniorenwohnheims Türkheim und der weiterführenden Schulen. Sowohl die Arbeiten in Türkheim als auch die Sanierung der Schulzentren in Ottobeuren, Bad Wörishofen und Babenhausen soll noch heuer abgeschlossen werden.

Unterallgäu bei Umlagekraft top in Schwaben

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13.1.2016 Landkreis Unterallgäu. Dank der guten Konjunktur hat sich die Umlagekraft in den vergangenen Jahren in ganz Schwaben kontinuierlich verbessert. Besonders gut entwickelt hat sich diese laut Landrat Hans-Joachim Weirather aber im Landkreis Unterallgäu.

Die Umlagekraft sei im Jahr 2016 um 15 Prozent auf 143,2 Millionen Euro beziehungsweise 1.032 Euro je Einwohner gestiegen. Damit sei das Unterallgäu im Vergleich der zehn schwäbischen Landkreise von Platz sechs auf Platz drei geklettert, freute sich der Landrat. Zusammen mit Kreiskämmerer Manuel Eberhard stellte Weirather dem Kreisausschuss des Unterallgäuer Kreistags die Eckdaten des Haushaltsplans 2016 vor.

Die Umlagekraft errechnet sich unter anderem aus den Steuereinnahmen der Gemeinden, die in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind. Auf Basis der Umlagekraft wiederum wird die Kreisumlage ermittelt, die die Gemeinden an den Landkreis zahlen müssen. Bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 47 Prozent würde diese im Jahr 2016 auf 67,3 Millionen Euro (2015: 58,5 Millionen Euro) steigen. Daneben erhält der Landkreis in diesem Jahr mit 16 Millionen Euro etwas weniger staatliche Schlüsselzuweisungen (2015: 17,2 Millionen Euro). Von diesen Einnahmen muss der Kreis wiederum einen Großteil abführen: die Bezirksumlage an den Bezirk Schwaben erhöht sich 2016 auf 32,8 Millionen Euro (2015: 28,5 Millionen Euro).

Alles in allem hat der Etat-Entwurf ein Volumen von 166,6 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt, der die laufenden Einnahmen und Ausgaben enthält, umfasst 144,4 Millionen Euro. Beim Vermögenshaushalt sind es 22,2 Millionen Euro. Aus dem Vermögenshaushalt werden die Investitionen bezahlt.

Zweitgrößter Ausgabeposten im Verwaltungshaushalt sind neben der Bezirksumlage die Personalkosten. Diese steigen voraussichtlich auf 18,4 Millionen Euro (2015: 16,1). Laut Weirather wurden wegen der steigenden Flüchtlingszahlen im vergangenen Jahr 27 neue Stellen beschlossen. 12,5 Stellen seien im vergangenen Jahr besetzt worden. Weitere Mitarbeiter würden in dem Maße eingestellt, wie viele weitere Flüchtlinge dem Landkreis zugewiesen werden. Daneben belasten dem Landrat zufolge steigende Kosten für Lehrpersonal an Gymnasium und Realschule in Ottobeuren sowie den beruflichen Schulen in Bad Wörishofen den Kreishaushalt. Es sei leider festzustellen, dass der Anteil des Freistaats Bayern konstant bleibe, während der Kreis immer höhere Kosten tragen müsse. Deshalb wolle er sich weiter für eine Lösung des Problems starkmachen.

Zu den größten Brocken im Vermögenshaushalt zählen die Ausgaben für Straßen und Schulen. Für den Straßenbau sind in diesem Jahr rund 5,8 Millionen Euro vorgesehen. Diese werden zum Beispiel für den Ausbau der Ortsdurchfahrt von Bedernau und der dortigen Kreisstraße sowie die Sanierung der alten Bahnbrücke bei Illerbeuren benötigt. Für die Schulen sind im Vermögenshaushalt Ausgaben von rund 3,9 Millionen Euro eingeplant – etwa für die Generalsanierung der Schulzentren in Ottobeuren, Babenhausen und Bad Wörishofen.

Der Entwurf des Haushaltsplans wird derzeit in den verschiedenen Ausschüssen des Unterallgäuer Kreistags beraten. Verabschiedet wird das Zahlenwerk voraussichtlich am 11. April vom Kreistag.

Weitere Themen in Kürze

Kreisräte genehmigen verschiedene Ausgaben: Auch der Haushalt 2015 war Thema in der Sitzung. Die Kreisräte genehmigten jeweils einstimmig verschiedene Ausgaben, die nicht absehbar und damit nicht eingeplant waren. Zum einen handelte es sich um Kosten, die durch die Bürgerentscheide zum Flächenkauf am Allgäu Airport im November vergangenen Jahres entstanden sind. Wie Kreiskämmerer Manuel Eberhard erläuterte, belasten die Bürgerentscheide den Haushalt 2015 mit insgesamt 105.000 Euro. Zum anderen fielen laut Eberhard für die Heimunterbringung und Verpflegung von Berufsschülern in Mindelheim überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 95.000 Euro an. Ferner beschloss das Gremium, eine vorfinanzierte Summe in Höhe von 150.000 Euro für die Generalsanierung von Schulzentrum und Schülerheim in Bad Wörishofen vorzeitig zurückzuzahlen. Alle Ausgaben können durch Mehreinnahmen an anderer Stelle gedeckt werden.

5.000 Euro für Krebsberatungsstelle: Der Landkreis Unterallgäu fördert die Psychosoziale Krebsberatungsstelle Kempten nach dem Willen des Kreisausschusses mit 5.000 Euro. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Beratungsstelle der Bayerischen Krebsgesellschaft künftig Sprechstunden im Unterallgäu anbietet. Dies ist in Räumen der Kreisklinik in Mindelheim geplant. Laut Dr. Markus Tietze, Chefarzt an den Unterallgäuer Kreiskliniken, schließt die Beratungsstelle eine Lücke in der Beratung und Versorgung von Krebspatienten. Bisher wurde die Beratungsstelle von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Diese stellt die Unterstützung jedoch ein. Eine Regelfinanzierung der Krebsberatungsstellen wird angestrebt. Bisher gibt es diese aber noch nicht.

Asylsozialberater sind in Lindau auch Ansprechpartner für Helfer vor Ort

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13.1.2016 Lindau (Bodensee). Seit Januar ist die Asylsozialberatung im Landkreis Lindau in kommunaler Trägerschaft – sprich zuständig für diese staatliche Aufgabe ist nun das Landratsamt selbst und nicht mehr ein Wohlfahrtsverband.

Möglich ist dies aufgrund eines Modellprojekts des Bayerischen Sozialministeriums, an dem derzeit sieben Kommunen in Bayern teilnehmen. Insgesamt sechs Vollzeitstellen sind im Landkreis dafür vorgesehen: vier beim Landratsamt und zwei bei der Diakonie in Kempten. Bereits seit 2013 ist die Diakonie für den Landkreis Kooperationspartner im Bereich der Flüchtlingsbetreuung. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wird nun intensiviert.

Indra Baier-Müller, Geschäftsführerin der Diakonie Kempten und Landrat Elmar Stegmann haben dieser Zusammenarbeit im Bereich der Asylsozialberatung mit dem Unterzeichnen eines Kooperationsvertrags nun einen rechtlichen Rahmen gegeben.

Hilfe bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, Unterstützung bei allen Fragen rund um das Asylverfahren, aber auch Vermittlung von Spezialisten – beispielsweise Traumatherapeuten – gehören zu den Aufgaben eines Asylsozialberaters. Die Berater werden dafür in die Gemeinden gehen und die Menschen vor Ort betreuen. „Die neuen Mitarbeiter unterstützen aber auch die Mitarbeiter der Gemeinden und die Helferkreise vor Ort“, erklärt Landrat Elmar Stegmann auf einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Wichtig ist Stegmann, dass das Zusammenleben vor Ort funktioniert. „Je größer die Wohneinheiten werden, desto wichtiger wird die Unterstützung durch Sozialberater vor Ort.“ Bisher hatte der Landkreis Lindau auf kleine Wohneinheiten über den ganzen Landkreis verstreut, gesetzt. Integration ist so leichter möglich und es kommt kaum zu Spannungen. Aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen müssen nun auch im Landkreis größere Wohneinheiten für Flüchtlinge geschaffen werden.

„Wir bauen derzeit das Team und die nötige Struktur auf“, so Tobias Walch, Geschäftsbereichsleiter Soziales und Kreisentwicklung am Landratsamt. Wie genau die Aufgaben ausgestaltet werden, zeigen die nächsten Wochen. Teamleiter der Asylsozialberater Peter Ott setzt dabei auf regelmäßige Treffen und einen engen Austausch gerade in der Anfangszeit. Denn die Mitarbeiter sind in erster Linie vor Ort in den Gemeinden anzutreffen. Umso wichtiger, dass auch im Team der Diakonie zwei erfahrene Asylsozialberater eingesetzt sind: „Wir bringen viel Kenntnis in der Betreuung von Flüchtlingen mit und freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Landkreis Lindau das Pilotprojekt umsetzen können“, meint Indra Baier-Müller von der Diakonie Kempten.

Pro 150 Flüchtlinge wird es zukünftig einen Asylsozialberater im Landkreis geben. Jeder Sozialberater wird mittelfristig bestimmte Unterkünfte zugeordnet bekommen. Für die Asylsuchenden, die Ehrenamtlichen und die Gemeinden stehen dann fest definierte Ansprechpartner zu Verfügung. Sowohl Landkreis als auch Diakonie erhalten für die Stellen einen Personalkostenersatz, der jedoch nicht alle Kosten komplett abdeckt. Trotz der zusätzlichen Kosten steht Landrat Elmar Stegmann voll hinter dem Projekt: „Eine gut funktionierende Asylsozialberatung spart uns Geld, Zeit und Nerven.“ Das Modellprojekt ist zunächst auf ein Jahr angelegt. Die Beteiligten sind sich jedoch sicher, dass die Umsetzung im Landkreis Lindau erfolgreich sein wird und damit auch ein Antrag auf Verlängerung.

Memmingen: „Winter in Germany“

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13.1.2016 Memmingen. Studentinnen und Studenten der Universität Cape Giradeau/Missouri/USA begrüßte Bürgermeisterin Margareta Böckh jetzt im Rathaus. Die Gruppe war begleitet von Delegationsleiter Dr. Fred Poston. Die amerikanischen Gäste sind für gut zwei Wochen zu Gast in Deutschland.

Zum Abschluss ihres Austauschprogramms besuchten die jugendlichen Besucher, wie auch in den zahlreichen vergangenen Jahren, die Memminger Berufs- und Fachoberschule (FOS/BOS).

Bürgermeisterin Margareta Böckh freute sich, die Gruppe auch in diesem Jahr wieder in der Maustadt begrüßen zu können: „Es ist uns eine besondere Ehre, dass sie jedes Jahr wieder den Weg nach Memmingen finden!“ Die Bürgermeisterin gab den jungen, interessierten Leuten auf anschauliche Art und Weise einen umfassenden Überblick über die Stadtgeschichte und hieß sie dabei sehr herzlich im Rathaus willkommen.

Bei dem fast schon traditionellen Besuch der Memminger Bildungseinrichtung stand die Teilnahme am Unterricht im Vordergrund. Die jungen Amerikanerinnern und Amerikaner nahmen in zahlreichen, kleinen Gruppen an verschiedenen Schulstunden teil. „Der interkulturelle Austausch unter den Schülerinnen und Schülern ist einer der größten Mehrwerte der Begegnung“, so FOS/BOS Schulleiter Edwin Kunz.

Begleitet war die Gruppe neben dem Schulleiter der FOS/BOS, Edwin Kunz, auch von Schulleiter a. D. Hans-Peter Gneiser sowie dem stellvertretenden Schulleiter und Organisator des Aufenthaltes, Karl Albrecht, dem Mitarbeiter der Schulleitung Klaus Weiher und der Leiterin des Fachbereichs Englisch Elfriede Hanka. Auch der damalige Initiator es Austausches, der ehemalige Englisch-Fachbetreuer Gerhard Link, war mit von der Partie.

„Es ist eine wahre Freude jedes Jahr hier so herzlich empfangen zu werden. Wir kommen so gerne von München in das schöne Memmingen“ schwärmt Delegationsleiter Dr. Fred Poston. „Hierfür unser ganz herzliches Dankeschön“.

Die Jugendlichen aus den Vereinigten Staaten waren seit 29. Dezember in Deutschland. Auf dem abwechslungsreichen Programm standen neben zahlreichen Unterrichtseinheiten, der Besuch des Bayerischen Landtags sowie des Deutschen Museums, das Mozarthaus in Salzburg, eine Fahrt auf den Wendelstein, Herrenchiemsee und Fraueninsel sowie das Parteitagsgelände in Nürnberg und natürlich, last but not least, Schloss Neuschwanstein.

Der ehemalige Englisch-Fachbetreuer Gerhard Link war Initiator des Kontakts zwischen der FOS/BOS und der Universität in Cape Giradeau. Die Kontakte gehen auf das Jahr 1954 zurück. Damals studierte Link in Cape Giradeau mit einem Stipendium der Stadt Memmingen. Erst 1996 konnten neue Verbindungen zur Universität nach Cape Giradeau geknüpft werden, die zu den regelmäßigen Austauschen führten.

Schulungen zum und Fortbildungen für Demenzbegleiter 2016

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13.1.2016 Landkreis Unterallgäu. Die Kontaktstellen für Demenzhilfe im Unterallgäu haben gemeinsam Bildungsangebote für das Jahr 2016 geplant. Es werden an insgesamt sieben Orten im Landkreis und in der Stadt Memmingen Schulungen zum Demenzbegleiter angeboten.

Diese richten sich an Ehrenamtliche, pflegende Angehörige und Multiplikatoren. In 40 Unterrichtseinheiten erhalten die Teilnehmer „Handwerkszeug“, das ihnen im Umgang mit Erkrankten hilft. Zum Abschluss erhalten sie ein Zertifikat, das vom Zentrum Bayern Familie und Soziales anerkannt wird.

Außerdem stehen weitere Fortbildungen rund um das Thema Demenz auf dem Programm, zum Beispiel zur Mobilisation pflegebedürftiger Senioren oder zur Kommunikation mit Demenzkranken.

Alle Fortbildungsangebote hat die Koordinationsstelle für das Seniorenkonzept am Landratsamt Unterallgäu in einem Faltblatt zusammengefasst.
Dieses liegt ab sofort in allen Gemeindeverwaltungen im Unterallgäu und im Landratsamt Unterallgäu aus.

5,8 Millionen Euro für den Unterallgäuer Straßenbau in 2016

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13.1.2016 Landkreis Unterallgäu. Rund 5,8 Millionen Euro sollen in diesem Jahr ins Unterallgäuer Straßennetz investiert werden. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Unterallgäuer Kreis- und Bauausschusses in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig aus. 2,1 Millionen Euro will der Landkreis aus eigenen Mitteln aufbringen.

Der Rest soll über Fördergelder gedeckt beziehungsweise von Bund, Bahn oder beteiligten Gemeinden bezahlt werden.

Tiefbauamtsleiter Walter Pleiner stellte vor, welche Straßenbaumaßnahmen in diesem Jahr geplant sind. Ein großes Projekt sei der Ausbau der Ortsdurchfahrt Bedernau und der Kreisstraße MN 8 bis nach der Abzweigung Richtung Baumgärtle. Die Straße soll auf zwei Kilometern erneuert und verbreitert werden. Außerdem ist der Neubau eines 1,3 Kilometer langen Rad- und Gehwegs ab dem Ortsende von Bedernau geplant. Die Gesamtkosten für das Projekt, das 2017 fertiggestellt werden soll, betragen laut Pleiner voraussichtlich 2,2 Millionen Euro.

Daneben steht 2016 der Ausbau von zwei weiteren Straßen an: Die Kreisstraße MN 3 zwischen Salgen und Mörgen soll auf einer Länge von 1,6 Kilometern erneuert und verbreitert werden. Nord-westlich der Fahrbahn ist zudem ein 2,3 Kilometer langer Geh- und Radweg vorgesehen. Die Arbeiten an dem 1,8 Millionen Euro teuren Vorhaben sollen Pleiner zufolge noch in diesem Jahr fertig werden. Genauso wie der Ausbau der Ortsdurchfahrt Amberg auf einer Länge von 400 Metern für rund 310.000 Euro.

Ein weiteres großes Projekt, das heuer startet, ist die Beseitigung des Bahnübergangs bei Ungerhausen. Wie Pleiner erläuterte, wird die Kreisstraße MN 17 ins Gewerbegebiet verlegt, damit der Bahnübergang 2017 durch eine Unterführung ersetzt werden kann. Für die Baumaßnahme sind Kosten von 4,2 Millionen Euro veranschlagt. Abgeschlossen werden soll sie voraussichtlich 2018.

Außerdem ist 2016 die Instandsetzung der alten Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren vorgesehen. Die Arbeiten werden dem Tiefbauamtsleiter zufolge voraussichtlich zwei Jahre dauern und insgesamt rund 2,2 Millionen Euro kosten. Ferner sind heuer Deckenbau- und Brückenmaßnahmen sowie Oberflächenbehandlungen mit Kosten in Höhe von 400.000 Euro geplant.