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Die längste Naturrodelbahn im Allgäu

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Auf der längsten Naturrodelbahn im Allgäu werden auch die ganz Großen wieder zu kleinen Winterkindern

Schlittenfahren, Rodeln oder Schlitteln: Diese Wintersportart gehört wohl zu den ältesten und schönsten Kindheitserinnerungen echter Winterfans:

Mit geröteten Wangen wird den tiefverschneiten Berg hinauf gestapft, der Schlitten im Schlepptau hinter sich hergezogen. Endlich oben angekommen, geht es dann in rasantem Tempo wieder hinunter. In Pfronten im Allgäu erleben Groß und Klein Rodelspaß ganz ungebremst.

Hoch hinaus und steil bergab

Auf dem Allgäuer Breitenberg befindet sich die längste Naturrodelbahn der Alpen. Auf den Pfrontener Hausberg kommt man ganz bequem mit der Breitenbergbahn und einer anschließenden kurzen Fahrt mit dem Vierersessellift Hochalpe. Von hier aus geht es entweder direkt mit dem Schlitten hinunter ins Tal oder für alle, die noch mehr Höhenluft schnuppern möchten, noch ein Stückchen höher hinaus auf die Spitze des Breitenbergs. Die circa dreißigminütige Wanderung wird mit einem einmaligen Panorama auf die umliegenden Gipfel der Allgäuer und Tiroler Alpen belohnt. Wer nach dem Aufstieg eine kleine Stärkung braucht, sollte in der Ostlerhütte bei hausgemachten Allgäuer Schmankerln und Spezialitäten, die aus regionalen Produkten frisch zubereitet werden, einen kleinen Zwischenstopp einlegen.

Raus aus der Hütte, rauf auf den Schlitten

Wenn die Lebensgeister wieder geweckt sind, heißt es: Raus aus der Hütte und rauf auf den Schlitten! Auf der insgesamt 6,5 Kilometer langen Strecke kommt ordentlich Tempo auf, rasanter Rodelspaß für die ganze Familie ist garantiert und sogar die kühnsten Kindheitserinnerungen an das Schlittenfahren von früher werden übertroffen. Unten im Tal zwischen Fallmühle und Grenze Tannheimer Tal (Tirol/Österreich) angekommen, bringt der Gästebus alle Rodelbegeisterten wieder zurück zur Breitenbergbahn. Übrigens, KönigsCard- und PfrontenCard-Besitzer können den Shuttle-Service sogar kostenlos nutzen. Alle, die noch letzte Energiereserven verbrauchen möchten, nehmen den circa einstündigen Fußweg entlang der Steinacher Ach zurück zum Ausgangspunkt.

Für noch mehr Rodelspaß

Und da alle guten Dinge drei sind, gibt es neben der Breitenberg-Rodelbahn noch zwei weitere Naturrodelstrecken in Pfronten: Ab der Hündeleskopfhütte führt eine zwei Kilometer lange Rodelpartie hinunter ins Tal.

Etwas höher gelegen, ist die Rodelbahn ab der Kappeler Alp, die auf einer Länge von fünf Kilometern eine aussichtsreiche Talabfahrt verspricht. Start und Zielpunkt für beide Strecken ist der öffentliche Parkplatz in Pfronten Kappel (Ortsende Richtung Nesselwang). Von dort aus erreicht man zu Fuß die Hündeleskopfhütte bzw. Kappeler Alp.

Etwas weniger temporeich geht es auf den Rodelhängen im Skizentrum Pfronten-Steinach und an den Sonnenliften in Pfronten-Röfleuten zu. Ideal für die Kleinsten, die hier ihre ersten Rodelversuche wagen.

Rodelservice inklusive

Bei wem der Rodel angesichts vollgepackter Koffer nicht mehr ins Auto gepasst hat, muss im Pfrontenurlaub übrigens nicht auf seinen Rodelspaß verzichten, sondern kann einen Schlitten an der Breitenbergbahn oder im Sportfachgeschäft ausleihen.

Winterurlaub im Tannheimer Tal

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1.10.2016. Sechs Skigebiete, 140 Loipenkilometer, 81 Kilometer Winterwanderwege und dazu hochkarätige Events mit internationalem Publikum. Und das in einem nur 16 Kilometer langen, idyllischen Tal mit romantischen Dörfern und Menschen, die Brauchtum sowie Tradition im Alltag leben?

Im Tannheimer Tal passt das nicht nur zusammen, es funktioniert auch perfekt. Im Winter verwöhnt das Hochtal im Norden Tirols seine Gäste mit einem exzellenten Wintersportangebot und gleichzeitig traumhafter Natur sowie viel Ruhe.

Pisten für jedes Niveau und jeden Geschmack

Jeden Tag ein anderes Skigebiet – im Tannheimer Tal ist das kein Problem. Hier haben Wintersportler die Qual der Wahl: Insgesamt 55 Pistenkilometer und 27 Aufstiegsanlagen stehen zur Auswahl. Das Neunerköpfle bei Tannheim beispielsweise bietet mit dem größten Gipfelbuch der Alpen nicht nur eine alpine Sehenswürdigkeit, sondern auch beste Ski-Bedingungen. Hier gibt es eine sportliche Talabfahrt und schöne Naturschneepisten mit Panoramablick.

Entspannt durch den Pulverschnee schwingen können Urlauber auf den Pisten der Krinnenspitze und des Füssener Jöchles, während auf dem Wannenjoch und der Rohnenspitze knackige FIS-Abfahrten und breite Carvingpisten warten. Für Familien eignen sich vor allem die Pisten rund um Jungholz. Jedes Gebiet hat seine ganz eigenen Qualitäten und Reize. Besonders praktisch: Egal wo die Gäste wohnen, mit dem Skibus kommen sie einfach und bequem in nur wenigen Minuten zur Piste. Für Inhaber der Gästekarte ist die Nutzung gratis.

Während die Eltern auf sportlichen Abfahrten unterwegs sind, können sich die Kleinen in einem der sechs Ski-Kinderländer vergnügen. Ob das N‘Ice Bear Kinderland, das Snow Learnland in Jungholz, das ICE AGE Kinderland in Tannheim, der Pumucklhang mit Skikarussell in Zöblen, der Erlebnispark in Nesselwängle oder die Märchenwiese mit Wellen- und Rutschbahn bei Grän – hier sind Spaß und Action garantiert. Beste Voraussetzungen für einen gelungenen Familien-Skiurlaub.

Angebote für noch mehr Wintervergnügen

Vilsalpsee

Vilsalpsee

Um die Vielseitigkeit des Tannheimer Tals und Jungholz so richtig auskosten zu können, gibt es in diesem Winter ein neues Angebot: Mit dem Ticket „Winterbergbahnen inklusive“ ist für Urlauber, die einen Mindestaufenthalt von drei Nächten gebucht haben, von Montag bis Donnerstag das Skifahren inklusive. Das Angebot ist gültig vom 09. bis zum 26. Januar. Ein weiteres Arrangement lockt im Frühjahr.

Beim „Stressfrei Skifahren inklusive“ vom 12. März bis zum 02. April 2017 erhalten die Gäste der teilnehmenden Betriebe einen „Drei-in-Fünf“-Skipass, der für das gesamte Tannheimer Tal gilt. Damit können die Urlauber je nach Lust und Wetter an drei von fünf aufeinander folgenden Tagen Skifahren. Zudem gibt es je nach Gastgeber Zusatzleistungen wie kostenlose Leihausrüstungen oder Privatunterricht in einer Skischule.

Ein Eldorado für Langläufer

Passionierten Langläufern muss man das Tannheimer Tal nicht erklären. Sie kennen und lieben die abwechslungsreichen Loipen, die das Prädikat „Loipengütesiegel des Landes Tirol“ besitzen. Das Streckennetz erstreckt sich über das gesamte Tal und bietet Loipen für jeden Geschmack und Anspruch – von gemütlichen Ausfahrten durch das Naturschutzgebiet am Vilsalpsee bis hin zu sportlichen Passagen in Richtung Oberjoch.

Höhepunkt der Saison ist der berühmte SKI-TRAIL Tannheimer Tal – Bad Hindelang. Dieser findet vom 27. bis zum 29. Januar statt und zählt mit rund 1.500 Teilnehmern zu den größten Langlauf-Veranstaltungen in Österreich. Das Rahmenprogramm bietet unter anderem kostenlose Trainingsstunden mit dem deutschen Olympia-Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder. Dazu gibt es während der Nordic Fitness Wintertage kostenlose Materialtests sowie Experten-Tipps.

Die sanfte Seite des Winters genießen

winter-idylleBeim Winterwandern die Natur erkunden – das Tannheimer Tal bietet hierfür ideale Bedingungen: 81 Kilometer präparierte Winterwanderwege unterschiedlichster Art. Ob gemütliche Spaziergänge wie etwa von Tannheim durch das Naturschutzgebiet zum malerischen Vilsalpsee oder aussichtsreiche Höhenwege wie der 9erlebnisweg mit dem größten Gipfelbuch der Alpen – eines haben alle Touren gemeinsam: Dank des Blicks auf die imposante Bergwelt, der Stille der verschneiten Landschaft und der frischen Luft hat man den Alltag ganz schnell vergessen.

Auch für Wanderer ist das Ticket „Winterbergbahnen inklusive“ ab einer Mindestaufenthaltsdauer von drei Nächten, von Montag bis Donnerstag, gültig. Sie können vier Bergbahnen – Tannheim, Grän, Nesselwängle und Schattwald – kostenlos benutzen. Das Angebot gilt vom 09. bis zum 26. Januar. Ein ganz anderes Wintererlebnis verspricht das 22. Internationale Ballonfestival vom 07. bis zum 28. Januar. Die spektakuläre Szenerie, wenn die bunten Ballons in den Himmel steigen, begeistert jedes Jahr Gäste und Einheimische.

Ein Tipp für Romantiker und weiteres Highlight, neben den täglichen Starts, ist das abendliche Ballonglühen. Übertreffen lässt sich das nur noch, wenn man selbst mitfährt und die Tannheimer Bergwelt aus der Vogelperspektive bewundern kann.

Winterwandern und Langlaufen auf dem Pfänderrücken

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Genüssliches Stapfen im Schnee auf 800 bis nahezu 1.100 Metern Höhe: Im sonnigsten Ort Deutschlands, so darf sich Scheidegg im Westallgäu immer wieder nennen, locken Winterwanderwege mit Blick auf Säntis und Altmann in der Schweiz und zur gegenüberliegenden Nagelfluhkette raus in die Natur.

Auf gespurten und bestens ausgeschilderten Wegen sowie auf ausgetretenen Schneepfaden lassen sich auch in der kalten Jahreszeit die Vorzüge der Pfänderregion in vollen Zügen genießen – ein grenzüberschreitendes Projekt.

In Scheidegg startet etwa der landschaftliche reizvolle, elf Kilometer lange Höhenwanderweg bis hin zur 1.064 Meter hohen Pfänderspitze. Diese mittelschwere Winterwanderung verspricht oft strahlenden Sonnenschein, selbst wenn im Tal tagelang zäher Nebel liegt. Einige Kirchen laden unterwegs zum Besuch und sind wie die Anna- oder die Ulrichskapelle zwischen 500 und 1000 Jahre alt. Wer zum Abschluss der Wanderung mit der Pfänderbahn runter an den Bodensee fährt, nimmt von dort ganz bequem den Bus zurück nach Scheidegg.

Das Winter-Wander-Vergnügen im Naherholungsgebiet am Pfänderrücken reicht von Scheidegg über Möggers und Eichenberg bis hoch auf den Pfänder und von dort bis Langen bei Bregenz. Auf über 30 Kilometern bestens präparierten Wegen mit Verbindungen in die Talgemeinden Bregenz, Lochau oder Hörbranz bietet sich Einheimischen und Gästen ein zusammenhängendes, bestens ausgeschildertes Wanderwegenetz. Sennereien und Gasthöfe locken unterwegs zum Verweilen. Mit dem Pistengerät „Snow Rabbit III“ wird regelmäßig geräumt. Dies alles wird ergänzt durch einen autofreien Zugang via Pfänderbahn oder den Landbus-Linien mit diversen Verbindungen in alle dazugehörigen Gemeinden. Die zugehörige Wanderkarte erhalten Urlauber kostenlos bei Scheidegg-Tourismus.

Arge Winterwanderwege

Die sechs Anrainergemeinden, die Pfänderbahn AG und die Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz präsentieren mit dem Projekt „ARGE Winterwanderwege Pfänderregion“ ein grenzüberschreitendes touristisches Angebot, das sich immer mehr erweitert. Winterwandern am Pfänder umfasst eine attraktive Angebotserweiterung in der Freizeitinfrastruktur. Mit Blick auf die zahlreichen Gäste und die Bevölkerungsdichte der naheliegenden Städte Bregenz und Lindau sowie der benachbarten Gemeinden ist auch die wirtschaftliche Bedeutung für die umliegenden Gastronomiebetriebe, die Sennereien und Hofläden mit regionalen Spezialitäten nicht unbedeutend.

Skilanglauf in sonniger Höhe

Dem Langlaufsport, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut, sind in diesem südlichen Zipfel Deutschlands fast keine Grenzen gesetzt. Das mit vier „ADAC-Schnee-Sternen“ ausgezeichnete 100 Kilometer lange Loipennetz gilt als Top-Langlaufgebiet. Ein besonderes Erlebnis erwartet Langläufer wie Skiwanderer auf der „Superloipe Waldsee-Alpsee“. Sie ist rund 50 Kilometer lang und bietet unterwegs fantastische Ausblicke auf die Nagelfluhkette mit Hochgrat. Für Anfänger eignet sich die rund vier Kilometer lange Hagspiel-Loipe. Mittelschwer und für beide Stilrichtungen geeignet – klassisch und skating – ist die acht Kilometer lange Loipe Oberstein mit 138 zu bewältigenden Höhenmetern und einem wunderbaren Blick auf das südlich gelegene Alpenpanorama. Skikurse für Anfänger und Fortgeschrittene bietet dazu die örtliche Ski- und Snowboardschule Scheidegg an.

Weitere Infos: Scheidegg-Tourismus, Rathausplatz 8, 88175 Scheidegg, www.scheidegg.de.