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Wandertrilogie Allgäu

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Wiesengänger„, „Wasserläufer“ und „Himmelsstürmer“ – Das sind die 3 Wanderrouten der „Wandertrilogie Allgäu„, hier könnt Ihr das Allgäu mit seinen unterschiedlichen Landschaftsformen in allen Ausprägungen erleben.

Das Wegenetz der Allgäuer Wandertrilogie ist mit dem Steinmännle-Signet in verschiedenen Farben ausgeschildert.

Der „Wiesengänger“ führt Euch mit einer Länge von 463 km durch die Hügellandschaft im Ostallgäu.

Beginnend in Marktoberdorf führt die Route über Kaufbeuren nach Bad Wörishofen. Über Dirlewang, Katzbrui geht es weiter nach Ottobeuren und Bad Grönenbach.

Weitere Stationen der „Wiesengänger“-Route sind Memmingen, Illerbeuren, Altusried, Schmidsfelden, das Glasmacherdorf, Leutkirch, Eglofs, Isny, der Eistobel, Bolsternang, Ermengerst, Durach, Görisried und Leuterschach, bis wir wieder in Marktoberdorf ankommen.

Die „Wasserläufer“ Route führt auf 26 Etappen und insgesamt 384 km Länge durch das westliche Allgäu.

Ausgangspunkt der Route ist Scheidegg und führt über Lindenberg nach Eglofs. Über Isny, Bolsternang, Ermengerst, Durach, Görisried, Leuterschach geht es nach Marktoberdorf.

Von hier führt uns der Weg nach Stötten am Auerberg, Lechbruck bis nach Halblech. Tegelberg, vorbei an Schloss Neuschwanstein, Füssen, Pfronten, Nesselwang und Oy-Mittelberg.

Der Grünten, Sonthofen und Blaichach, Immenstadt sind weitere Stationen der Wanderung, ehe Missen-Wilhams und Oberstaufen folgen. Über Obereute und Weiler-Simmerberg geht es wieder nach Scheideg.

Der „Himmelsstürmer“ Wanderweg besteht aus 24 Etappen und ist insgesamt 342 km lang.
Beginnend in Halblech geht’s zur Kenzenhütte.

Vorbei am Schloss Neuschwanstein führt die Route nach Füssen. Von dort aus geht’s über Nesselwang zum Grünten, dem „Wächter des Allgäus“.

Ab hier werden das südliche Oberallgäu und das Tannheimer Tal erkundet, ehe es wieder Richtung Pfronten geht.

Wasserweg Durach

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Der Wasserweg oder auch Wasserwanderweg bei Durach (zwischen Ende des Bachtelweges in Durach und der Waldschenke) ist gerade für Familien mit Kindern ein heißer Tipp:

Erlebt ab dem Gasthaus Waldschenke auf rund 2,5 Kilometer den Wasserspielplatz, ein Baumhaus, die Hangrutschen, das Schwingseil, die Hängebrücke und viele weitere Attraktionen für Kinder und Junggebliebene.

Waldschenke Durach

Waldschenke Durach

Am oberen Ende des Wasserweges, der ständig der Durach folgt, könnt ihr in der beliebten Waldschenke einkehren (Montag und Dienstag Ruhetag).

 

 

 

 

 

 

Wasserweg Durach Rastplatz Floriansbrücke

Wasserweg Durach Rastplatz Floriansbrücke

Selbstversorger können sich auf dem Rastplatz an der Floriansbrücke oder auf einer der zahlreichen Ruhebänke am Wasserweg stärken.

Der Wasserweg lohnt sich insbesondere an heißen Sommertagen, da er meist durch Wälder führt und ausreichend Schatten spendet.

 

 

 

Wasserweg Durach Planschen

Wasserweg Durach Planschen

 

 

Planschen im Wasser gehört selbstverständlich auch zum Wasserweg – Handtücher nicht vergessen!

 

 

 

 

Wasserweg Durach: Spinnennetz

Wasserweg Durach: Spinnennetz

 

 

Im Spinnennetz am Wasserweg fühlen sich Kinder wohl…

 

 

 

 

 

Burgruine Frauenburg:

Wasserweg Durach: Ruine Neuenburg

Wasserweg Durach: Ruine Neuenburg

Im unteren Teil des Wasserweges weist Euch ein Wegweiser den Weg zur Ruine Neuenburg. In rund 5 Minuten, über einen steilen Pfad, erreicht Ihr die Überreste der Burg.

Diese Höhenburg entstand nach dem Jahre 1300 als Sitz eines Zweiges der Herren von Sulzberg. Neben den aufwändig sanierten Resten des Bergfriedes sind dort noch einige Mauerreste erhalten.

Hierhin könnt Ihr leider keinen Kinderwagen mitnehmen.

 

 

Burgruine Neuenburg

Burgruine Neuenburg

 

Natur und Geschichte hautnah erleben – am Wasserweg.

 

 

 

 

 

Auch Insekten haben am Wasserweg ihre Heimat – beispielsweise im stilvollen Insektenhotel:

Wasserweg Durach: Insektenhotel

Wasserweg Durach: Insektenhotel

Hören“ – wie die Wipfel rauschen, dem Zwitschern der Vögel „lauschen“ und „horchen„, ob Fische geheime Botschaften austauschen, heißt es an dieser Mitmachstation am Wasserweg:

Wasserweg Durach: Lauschen

Die Waldschenke ist auch der krönende Abschluß einer entdeckungsreichen Tour auf dem Wasserweg und lädt zum Eis, Kuchen oder kleinen Brotzeit ein.

Waldschenke Durach Spielplatz

Waldschenke Durach Spielplatz

Der große Spielplatz an der Waldschenke lässt natürlich auch dort Kinderherzen höher schlagen.

Der Wasserweg ist für Kinderwagen hervorragend geeignet!
Der Wasserweg ist, obwohl der Durach folgend, überhaupt nicht steil und gut befestigt.

Am besten parkt Ihr am Parkplatz bei der Waldschenke und beginnt dort die Tour an der Waldschenke vorbei.

Wasserweg Durach Fakten:

Parkplatz Gasthaus Waldschenke, wenn Ihr dort einkehrt oder die Parkplätze in der Ortsmitte an der Schule – (Der Bachtelweg ist für die Durchfahrt gesperrt!!!)

Länge: ca. 2,5 Kilometer einfache Strecke
Gehzeit: ca. 45 Minuten einfache Strecke

Wasserweg Durach: Hängebrücke

Wasserweg Durach: Hängebrücke

In schwindeliger Höhe auf der Hängebrücke über den Durachtobel.

Wasserweg Durach: Schwingseil

Wasserweg Durach: Schwingseil

Sich wie Tarzan am Schwingseil am Duracher Wasserweg durch die Lüfte schwingen.

Wasserweg Durach: Rutsche

Wasserweg Durach: Rutsche – Rasant geht es direkt unterhalb der Autobahnbrücke der A7 talwärts

Wasserweg Durach: Infostationen

Spielerisch lernen: Zahlreiche Infostationen am Wasserweg vermitteln Wissenswertes über die Natur

Moorerlebnis Elbsee

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Das Moorerlebnis Elbsee ist ein einzigartiger Rundwanderweg um den Elbsee bei Aitrang im Ostallgäu. An sieben Stationen informiert das Moorerlebnis Elbsee über die Natur und unsere Moore. Zur Einkehr lädt dort die Seealpe.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der rund 500 Meter vor dem Elbsee-Restaurant liegende Parkplatz. Von hier aus geht es vorbei am Infopavillon „Moorerlebnis Elbsee“ Richtung der ganzjährig bewirtschafteten (Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet) Seealpe (Gehzeit ca. 30 Minuten), die mit hervorragenden Brotzeiten, Kaffee und Kuchen im gemütlichen Biergarten und der gemütlichen Stube aufwartet.

Moorerlebnis Elbsee

Moorerlebnis Elbsee

Der Spielplatz an der Seealpe ist für Kinder ein kleines Paradies und befindet sich direkt neben dem Biergarten.

Der Spielkplatz am Biergarten der Seealpe: Hier sind Kinder willkommen.

Der Spielplatz am Biergarten der Seealpe: Hier sind Kinder willkommen.

Durch das Schilf und um den Elbsee geht es nun weiter. Ab hier ist das „Moorerlebnis Elbsee“ leider nicht mehr kinderwagengeeignet. Am Elbsee erwartet Euch das Seerestaurant Elbsee.

Diese Wanderung dauert komplett rund 2,5 Stunden (7,2 Kilometer), teilweise Holzbohlensteg.

Bademöglichkeit: Moorbad am Elbsee.

Kreuzottern im Allgäu

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Die Kreuzotter (Vipera berus), die einzige Giftschlange im Allgäu, steht heute auf der “Roten Liste” der gefährdeten Tierarten. Das einzig nennenswerte Vorkommen findet sich im Ostrachtal, aber auch hier mit Seltenheitswert.

Vermutlich werdet Ihr keine Kreuzotter auf Euren Wanderungen zu Gesicht bekommen…

Die Kreuzotter wird mit einer Durchschnittslänge zwischen 50 und 70 Zentimetern nicht besonders groß.

Das auffälligste Merkmal der Kreuzotter, die in allen Höhenlagen vorkommen kann, ist das dunkle Zickzack-Band auf dem Rücken, nicht jedoch bei der schwarzen Kreuzotter, die auch Höllenotter genannt wird.

Kreuzotter (Vipera berus)

Kreuzotter (Vipera berus)

Kreuzottern sind nicht aggressiv und versuchen bei Gefahr immer zu flüchten, keinesfalls würden sie Menschen “verfolgen”. Die Gefahr eines Bisses durch eine Kreuzotter besteht nur, wenn man nach ihr greift oder auf sie tritt. Erschütterungen, beispielsweise durch festes Schuhwerk, vertreiben die Kreuzotter. Rufen oder Schreien kann man sich hingegen sparen – die Kreuzotter kann nicht hören…

Vorsicht walten lassen, sollte man jedoch stets auf der Schwammerlsuche oder beim Beeren sammeln. Hierbei am besten mit einem langen Stock das Feld sondieren, bevor Ihr mit den Händen sammelt…

Ihr Gift verursacht zwar Schmerzen, ist aber eigentlich “harmlos” – zum nächtgelegenen Arzt, besser noch ins Krankenhaus, sollte man sich auf jeden Fall begeben. Aber keine Panik schieben, ruhig bleiben.
Nicht die betroffene Stelle abbinden oder ausgesaugen!

Der letzte tödliche Biss einer Kreuzotter wurde übrigens im Jahr 1959 dokumentiert…

Kreuzotter

Kreuzotter

Die Kreuzotter wurde lange Zeit, bedingt durch unbegründete Ängste, Ammenmärchen und Unwissen vom Menschen gejagt und getötet. Heute ist sie besonders geschützt. Ob sich ihr Bestand wieder erholen wird, ist ungewiss.

Ausflugstipps mit dem Seniorenmobil im Allgäu

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Auch mit dem Seniorenmobil kann man im schönen Allgäu vieles entdecken und erleben. Hier einige Ausflugstipps und Wandervorschläge, die natürlich gleichermaßen für Kinderwagen geeignet sind:

Alpe Müllers Berg

Alpe Müllers Berg

Zur bewirtschafteten Alpe Müllers Berg bei Rettenberg. Ein kleiner Spaziergang (ca. 15 Minuten) auf befestigtem Weg:
Alpe Müllers Berg

 

 

 

 

Mitterhausalpe bei Bad Hindelang. In rund 1,5 Stunden auf getertem Weg von Bad Hindelang zur Alpe Mitterhaus:
Mitterhausalpe

Vilsalpsee

Vilsalpsee

Zum traumhaften Vilsalpsee in Tannheim/Tirol. Eine einstündige Tour (einfache Strecke) von Tannheim zum Vilsalpsee auf geteerter Straße. Einkehrmöglichkeiten direkt am Vilsalpse: Gasthof Vilsalpsee und Fischerstube.
Vilsalpsee

 

 

 

 

Wanderziel Grünten

Wanderziel Grünten

Zur bewirtschafteten Alpe Schnitzlertal bei Wertach führt ein geteerter Weg, der sich in rund 1,5 Stunden bewältigen lässt.
Alpe Schnitzlertal

 

 

 

 
HopfenseeRundwanderung um den Hopfensee, Dauer rund 1,5 Stunden. Einkehrmöglichkeiten in Hopfen.
Hopfensee

 

 

 

 

 

Alpe Metzeberg

Alpe Metzeberg

Die Familienwanderung bei Wertach führt über geteerte Wege zu einigen bewirtschafteten Alpen. Am Ende der Wanderung lockt ein Aufenthalt auf dem großen Waldspielplatz:
Familienwanderung bei Wertach

 

 

 

 

Wasserweg-FloriansbrueckeDer Wasserweg in Durach ist gerade an Sommertagen ein “heißer” Tipp. Der befestigte Weg führt Euch schattig zu vielen Erlebnisstationen. Einkehrmöglichkeit in der Waldschenke (Biergarten):
Wasserweg Durach

 

 

 

 

 

Auwaldweg Füssen

Auwaldweg Füssen

Der Auwaldweg im Walderlebniszentriem in Ziegelwies bei Füssen lockt gerade auch an heissen Sommertagen zum Spazieren. Die befestigten, meist schattigen, Wege führen an zahlreichen Spiel- und Erlebnisstationen vorbei. Einkehrmöglichkeit am Imbiss.
Auwaldweg

 

 

 

 

SeealpeZur Seealpe am Elbsee führt ein befestigter Schotterweg. Der schöne Spaziergang wird mit einer zünftigen Einkehr auf der Seealpe belohnt:
Seealpe Elbsee

Winterwandern im Tannheimer Tal

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Winterwandern im Tannheimer Tal ist der Geheimtipp für Genießer und Naturliebhaber. Mit insgesamt 81 Kilometern geräumter Winterwanderwege bietet das Hochtal im Norden Tirols ideale Voraussetzungen für unvergessliche Exkursionen im Schnee. Ob Spaziergänge von Dorf zu Dorf, Höhenwege mit eindrucksvollen Aussichten oder Schneeschuhtouren in einsamer Winterlandschaft – intensive Naturerlebnisse für jeden Anspruch und Geschmack sind hier garantiert.

Für die Stammgäste im Tannheimer Tal gehört sie zu den Urlaubs-Highlights – die Gipfelwanderung am Neunerköpfle. Mit der Seilbahn geht es von Tannheim hinauf zur Bergstation auf knapp 1.800 Metern Höhe. Dort empfängt die Wanderer nicht nur ein Ausblick über das gesamte Tannheimer Tal, sondern auch ein leichter, täglich präparierter Winterwanderweg. Dieser führt zum Gipfel des Neunerköpfle und zum größten Gipfelbuch der Alpen, das rund
sieben Quadratmeter Fläche besitzt. Die Rundtour ist 2,2 Kilometer lang und bietet ein Panorama, das nur schwer zu übertreffen ist. Die Einkehr nach der Wanderung direkt neben der Bergstation der Seilbahn rundet den Ausflug ideal ab. Die kurze Tour zeigt, welche Qualitäten das Tannheimer Tal im Bereich Winterwandern hat.

81 Kilometer Winterwanderwege – vom Talspaziergang bis zur Gipfeltour

winterimpressionNeben seinen sechs Skigebieten und 140 Kilometern Langlaufloipen bietet das Tannheimer Tal mit 81 Kilometern geräumter Winterwanderwege ein abwechslungsreiches Angebot für Menschen, die das besondere Naturerlebnis suchen. Für kleine Entdeckungstouren und gemütliche Spaziergänge gibt es zahlreiche Routen von Dorf zu Dorf vorbei an traditionellen Kapellen, Bauernhöfen und Gasthäusern. Einer der stimmungsvollsten Wege führt von Tannheim durch das Naturschutzgebiet zum Vilsalpsee.

Eine ähnliche Tour ist der Schnitzerweg von Jungholz hinauf zur Stubental Alpe. Höher hinaus geht es zum Beispiel auf dem Weg von Zöblen zum Berggasthof Zugspitzblick, von dem aus man an klaren Tagen einen perfekten Blick auf den höchsten Gipfel Deutschlands hat. Einen guten Ruf unter Wanderfans genießen außerdem die Höhenwege im Tannheimer Tal. Hierfür geht es mit der Seilbahn auf den Berg, wo unvergessliche Ausblicke auf die Wanderer warten. Zu diesen Touren gehört auch die Winterwanderroute von der Bergstation der Doppelsesselbahn Krinnenalpe in Nesselwängle bis zur Nesselwängler Edenalpe sowie die Gipfelausflüge zum Neunerköpfle oder zum 1.879 Meter hohen Gamskopf am Füssener Jöchle in Grän mit dem Panoramainformator.

Natur pur – mit Schneeschuhen durch die unberührte Winterlandschaft

Die Stille des Waldes, die Farbenspiele einsamer Schneehänge in der Morgensonne: Bei Schneeschuhtouren im Tannheimer Tal können Urlauber die Natur hautnah erleben und den Alltag vergessen. Von jedem Dorf aus können solche Ausflüge in die winterliche Einsamkeit gestartet werden. Sie sind nicht nur für trainierte Wintersportler, sondern auch für Familien geeignet. Einzige Voraussetzung sind gutes Schuhwerk und warme Winterkleidung.

Schneeschuhe sowie Stöcke kann sich jeder Wanderer direkt vor Ort leihen. Beliebt sind vor allem die geführten Touren mit den einheimischen Guides. Sie wissen, wo die besten Wege und die schönsten Plätze sind. Welche Tour für wen geeignet ist und wann diese stattfinden, darüber informiert der Tourismusverband in den verschiedenen Infobüros.

Winterwandern in Pfronten im Allgäu

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Von Dezember bis März lernen Wanderer Pfrontens Geschichte und Kultur auf acht neuen abwechslungsreichen Winterwanderwegen kennen

Von gemütlich über familienfreundlich bis hin zu anspruchsvoll und sportlich: Das Pfrontner Winterwanderwegenetz ist so abwechslungsreich wie die 13-Dörfer-Gemeinde selbst. In der schneereichen Zeit von Dezember bis März laden acht gut ausgeschilderte Winterwanderwege die Gäste dazu ein, die Kultur und Tradition des Höhenluftkurortes und die verschiedenen Facetten der Allgäuer Landschaft aktiv zu erleben. Zahlreiche Tourenhöhepunkte inklusive!

Pfronten im Überblick – Die Dörfer-Runde

Einen schnellen Einstieg in den Pfronten-Winterurlaub bietet die Dörfer-Runde: Sie macht die Pfrontener Geschichte greifbar, entstanden doch im frühen Hochmittelalter aus Rodungsinselns im Vilstal 13 Dörfer, die heute die 13 Ortsteile der Gemeinde bilden. Entlang der mittelschweren Dörfer-Runde lernen Wanderer auf insgesamt zehn Kilometern Länge gleich acht dieser Ortsteile kennen. Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und wundervolle Ausblicke auf die Pfrontener Hausberge zählen zu den Höhepunkten dieses Rundweges, der in Pfronten-Ried seinen Anfang nimmt.

Handwerk und Kunst – Die kleine Talrunde rund um die Pfrontener Tüftler

Neben der Landwirtschaft waren die Pfrontener seit jeher auch im Bereich Kunst und Handwerk Vorreiter. Hier gab es keine regulierenden Zünfte, wodurch die Einheimischen ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Dies kam besonders dem Gebiet der Feinmechanik zu Gute, auf dem die Pfrontener echte Pionierarbeit leisteten. „Mächler“ werden diese Tüftler genannt, die zunächst in vielen kleinen „Buden“ Reißzeug herstellten. Aus Tradition entstanden international agierende Konzerne, eines der Werksgelände kann auf der 7,3 Kilometer langen kleinen Talrunde bestaunt werden. Für kleine Wanderer wartet nach dem Abzweig auf den Panoramaweg ein Märchenspielplatz, der besonders im Winter seinen Zauber entfaltet.

Lehrreich und familienfreundlich – die Berger Moosrunde

Diese kurze Runde von nur 3,2 Kilometern führt Wanderer und ihre Familien auf den Grund des „Pfrontener Sees“, der nach dem Ende der letzten Eiszeit vor 14.000 Jahren durch das Abtauen des Lechgletschers entstand. Heutzutage erinnert eine wunderschöne Moorlandschaft an die Vermächtnisse dieser Zeit. Familienfreundlich zeigen sich auf der leichten Wanderung besonders die vielen Spiel- und Lehrstationen, die durch die Initiative der „Allgäuer Moorallianz“ entstanden und auf die besondere Tier- und Wasserwelt hinweisen. Ein moderner Erlebnispfad ermöglicht auch kleinen Gästen spielerische Erkenntnisse. Vom Aussichtsturm haben Wanderer einen freien Blick auf das Berger Moos, wie die Pfrontener ihre Moorlandschaft nennen.

Ein echtes „Wanderschmankerl“– die Pfrontner Hüttenwanderung mit Rodelgaudi

Anspruchsvoll, aber lohnenswert ist die aufgrund ihrer 461 Höhenmeter als schwer eingestufte Highlight-Tour zu zwei der beliebtesten Hütten in Pfronten. Schon der Aufstieg zur ersten Station, der Hündeleskopfkütte, bietet atemberaubende Panoramen und eine freie Sicht über das Alpenvorland bis zu den Ammergauer Bergen mit Schloss Neuschwanstein. Auf 1180 Metern wartet dann eine einmalige Erfahrung auf die hungrigen Wanderer: mit der Hündelskopfhütte eröffnete im Sommer 2015 die erste vegetarische Almhütte im Alpenraum! Wer nach dem Genuss von Spinatnocken, Schlutzkrapfen oder Kässpatzen lieber wieder ins Tal möchte, bricht einfach mit den kostenlosen Rodeln der Hütte auf ins schnelle Vergnügen.

Für alle mit guter Kondition geht es weiter bergauf durch den stillen Wald und über Alpweideflächen zur urigen Kappeler Almütte auf 1350 Metern. Historischer Tipp: Der Pfrontener Hüttenwanderweg kreuzt teilweise die Strecke des legendären Schalenggen-Rennens! Die traditionellen Hörnerschlitten wurden noch bis in die 60er Jahre hinein für den Holz- und Heutransport ins Tal genutzt. Heute lebt die Tradition einmal jährlich auf, wenn am Faschingssamstag mehrere Hundert Teilnehmer mit ihren selbstgebauten Gerätschaften in einem wilden Rennen hinab ins Tal brausen. Für Teilnehmer und Zuschauer eine Rodelgaudi der Superlative!

Söllereck – Schrattenwang – Hochleite – Freibergsee

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Eine schöne Tageswanderung, gerade auch für Kinder, führt vom Söllereck über die Alpe Schrattenwang zum Berggasthof Hochleite und über den Freibergsee zurück zum Parkplatz am Söllereck.

Ab Parkplatz Söllereck (Achtung: kostenpflichtig!) geht’s zur Talstation der Söllereckbahn. Die Bahn bringt Euch zur Bergstation des Söllereck, ab der Ihr in rund 15 Minuten die bewirtschaftete Alpe Schrattenwang, die zur Brotzeit lädt (ideal, um mit einem zünftigen Berg-Frühstück die Wanderung zu starten) erreicht. Für die Kleinen gibt es dort einen Spielplatz.

Gestärkt geht Ihr wieder den Weg zur Bergstation zurück und folgt dem Wegweiser Hochleite/Freibergsee. Hier beginnt nun der Naturerlebnisweg Söllereck mit 12 Stationen, die zum Mitmachen auffordern (das lassen sich Kinder nicht zweimal sagen…)

OberstdorfDen Berggasthof Hochleite erreicht Ihr in rund 45 Minuten (wer die Stationen mitmacht, braucht mindestens 2 Stunden…), dort angekommen könnt Ihr Euch erfrischen.

Heini-Klopfer-Skiflugschanze

Heini-Klopfer-Skiflugschanze

Von hier aus geht über die Skiflugschanze zum idyllischen Freibergsee, der zum Baden einlädt. Das dortige Restaurant bietet warme und kalte Gerichte, Eis, Kaffee und Kuchen, kühle Getränke und mehr an.

Ab hier sind es noch rund 35 Gehminuten zum Ausgangspunkt Eurer Wanderung.

Für die gelungene Wanderung lassen sich die Kinder gerne mit einer Fahrt im Allgäu Coaster, der Sommerrodelbahn, belohnen…

Diese Wanderung erfordert ein wenig Ausdauer, ist aber nicht schwierig. Meist Schotterweg bzw. geteert.

Auf der alten Salzstraße und dem Schmugglersteig im Tannheimer Tal

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Wege, die Geschichte machten und heute Geschichten erzählen
Auf der alten Salzstraße und dem Schmugglersteig im Tannheimer Tal

Das weiße Gold aus Hall war heiß begehrt. Der Salzhandel von Hall in Tirol Richtung Allgäu und Bodensee führte bis in das 19. Jahrhundert durch das Tannheimer Tal. Wo früher die Pferde schwer beladene Karren mit Salzfässern bergauf zogen, befindet sich heute ein eindrucksvoller Wanderweg durch die malerische Gaichtschlucht. Und das ist nicht die einzige Wanderung im Tannheimer Tal, die mit spannenden Geschichten verbunden ist.

Salz aus der Stadt Hall bei Innsbruck war im Mittelalter ein gefragter Rohstoff. Es wurde als Gewürz ebenso geschätzt wie als Konservierungsmittel. Ab dem 15. Jahrhundert blühte der Handel mit dem Salz aus Hall auf und verschaffte dem Tannheimer Tal einen enormen Aufschwung. Die Händler transportierten ihre Ware auf der Salzstraße über den Fernpass bis Reutte, dann durch das Lechtal und nutzten schließlich die direkte Verbindung durch das Tannheimer Tal Richtung Allgäu.

Anfangs führte nur ein schmaler, steiler Karrenweg von Weißenbach hinauf ins Tannheimer Tal, was den Transport durch die Gaichtschlucht zum Gaichtpass sehr beschwerlich machte. Die Situation hat sich deutlich verbessert, als Erzherzog Sigmund von Tirol, Mitte des 16. Jahrhunderts eine Fahrstraße über den Gaichtpass bauen ließ. Damit wurde die Fahrt durch das Tannheimer Tal für die Händler besonders attraktiv und entlang des Weges konnten die Einheimischen gute Geschäfte machen. Haller am Haldensee wurde damals zu einer wichtigen Station. Dort wurden bis zu 80 Vorspannpferde gehalten und neben der Strecke Weidegehege zur Versorgung der Pferde angelegt. Im Dorf selbst gab es einen dreistöckigen Salzstadel und bis 1780 ein Zollamt, das dann nach Vilsrain bei Schattwald verlegt wurde. Zahlreiche Schanklokale im Tannheimer Tal lebten von den Händlern.

Jeden Tag plagten sich 300 Pferde durch die Gaichtschlucht
Der Handelsweg durch das Tannheimer Tal entwickelte sich so prächtig, dass es bis Mitte des 17. Jahrhunderts Streitigkeiten mit dem Bischof von Augsburg gab, weil es in dessen Gebiet zu starken Ausfällen der Mautgebühren kam. Von Oktober 1661 bis Oktober 1662 wurden
15.850 Fässer Salz von Reutte nach Nesselwängle geliefert. Neben dem kostbaren Salz wurde zum Beispiel auch Wein durch das Tannheimer Tal transportiert. Jeden Tag waren etwa 300 Pferde auf der Strecke unterwegs, um all die Fässer zu befördern. Als 1756 eine neue Straße in den Fels gesprengt wurde, gestaltete sich der Weg durch das Tal nochmals deutlich einfacher und schneller. Aber durch den Ausbau des Schienen- und Straßennetzes kam der Salzhandel Mitte des 19. Jahrhunderts im Tannheimer Tal allmählich zum Erliegen.
Durch die Schlucht ins Lechtal, mit dem Bus zurück nach Nesselwängle
Eine der spektakulärsten Passagen der alten Salzstraße ist heute ein eindrucksvoller Themenwanderweg. Start ist in Nesselwängle, wo damals die Fuhrwerke Station machten und Salz zwischengelagert wurde. Danach führt der Weg über idyllische Bergwiesen zum Gaichtpass, quert die Straße und passiert dann die malerische Gaichtschlucht hinunter in das Lechtal nach Weißenbach. Wo sich früher die Händler mit ihren schwer beladenen Karren bergauf kämpften, können Wanderer heute ganz den abwechslungsreichen Weg genießen, den Blick über die Wiesen und Wälder streifen lassen und unterwegs Rehen oder Hirschen begegnen. Zurück nach Nesselwängle geht es auf derselben Route oder bequem mit dem Bus bis zur Haltestelle Nesselwängle Rauth. Die Gehzeit beträgt einfach rund eineinhalb Stunden. Hin und zurück ist mit etwa drei bis vier Stunden zu rechnen.

Die alte Salzstraße ist nicht die einzige Wanderung auf historischen Wegen im Tannheimer Tal. Der Schmugglersteig vom Wannenjoch zum Iseler war früher eine abenteuerliche Route für die Schwärzer, wie die Schmuggler damals wegen ihrer dunklen Tarnung genannt wurden. Abenteuerfeeling bietet er auch heute noch, wenn die Gäste schon an der Talstation der Wannenjochbahn vom Schwärzer empfangen werden und entscheiden können, ob sie unterwegs Schmuggler oder Grenzwärter spielen wollen. Ein echtes Erlebnis für Jung und Alt.

Seealpe am Elbsee

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Ein kleiner aber feiner Spaziergang führt uns nach Aitrang an den Elbsee. Ab dem Waldparkplatz rund 500 Meter vor dem Restaurant führt uns der befestigte Weg, der auch für Kinderwagen geeignet ist, in rund 30 Minuten Gehzeit zur bewirtschafteten Seealpe.

Die Seealpe lockt mit kleinen Brotzeiten, kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen. Bewirtschaftet ist die Seealpe ganzjährig am Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag.

Im Sommer sitzt man im Biergarten, an ungemütlichen Tagen in der kleinen Gaststube.

Nach einer vedienten Rast in der Seealpe kann man den selben Weg zurücklaufen oder den längeren Rundweg durch das Schilf und um den Elbsee herum wählen.

An schönen Sommertagen kann der Elbsee recht überfüllt sein!