Briefe statt Besuche – gebackene Sterne statt Sternträger in Memmingen

8.1.2021 Memmingen. Dekan Ludwig Waldmüller, Gemeindereferentin Angela Föhr und Justina Blascke, die derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, haben es sich nicht nehmen lassen Oberbürgermeister Manfred Schilder persönlich die Segenswünsche für das neue Jahr zu übermitteln.

Dabei wurde natürlich die Schrift „20*C+M+B+21“ an der Rathaustüre aktualisiert, die für den lateinischen Satz „Christus mansionem benedicat“ stehen, „Christus segne dieses Haus“.

An die hundert Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft sind normalerweise immer die ersten Gäste, die das Memminger Stadtoberhaupt nach dem Jahreswechsel empfängt. Das ist in diesem Jahr aufgrund der Corona-Regeln natürlich nicht möglich.

Auch die Besuche bei den Gemeindemitgliedern sind aufgrund der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen nicht erlaubt, aber die fleißigen Helferinnen und Helfer der Pfarreien sind trotzdem von Haus zu Haus gegangen, um die Briefe mit den Aufklebern und Faltblättern der Sternsinger Aktion zu verteilen.

„Ich bedanke mich herzlich für diese großartige Arbeit, die Sie alle gemeinsam machen, um trotz der Einschränkungen Geld für die Sternsingeraktion zu sammeln und die Segenswünsche zu verteilen“, sagte Schilder und freute sich über die gebackenen Sterne der Memminger Bäckerei Blaschke, die in diesem Jahr die Aktion mit dem Verkauf des Gebäcks unterstützt.

Oberbürgermeister Manfred Schilder (von links), Bürgermeisterin Margareta Böckh, FSJ-lerin Justina Blaschke, Gemeindereferentin Angela Föhr und Dekan Ludwig Waldmüller bei ihrem Besuch. (Foto: Manuela Frieß – Pressestelle der Stadt Memmingen)
Werbung: