Ausstellung des Kinderschutzbunds vor den Räumen des Jugendamts in Memmingen zu Gast

23.8.2022 Memmingen. In der Ausstellung weisen 12 Puppen – in Anlehnung an die Bauernartikel aus dem Jahre 1525 – auf die Rechte von Kindern hin. Zum Beispiel auf das Recht auf Bildung oder auf das Recht auf Schutz vor Gewalt und Diskriminierung.

Oberbürgermeister Manfred Schilder machte sich vor Ort ein Bild von der Ausstellung: „Kinderrechte sind für unsere ganze Gesellschaft, aber gerade auch für unser städtisches Jugendamt stets ein wichtiges Thema. Daher freue ich mich, dass wir die Kinderrechte-Puppen in unseren Räumen ausstellen dürfen.“

Gaby Land, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Kreisverband Memmingen-Unterallgäu, ergänzt: „Kinderrechte sind Menschenrechte! Und der Kinderschutzbund setzt sich in Memmingen durch verschiedene Aktionen und Aktivitäten für die Rechte junger Menschen ein.“

Teile der Ausstellung im Verwaltungsgebäude in der Ulmer Straße mit (von links) Gaby Land, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Jörg Haldenmayr, Referatsleiter Familie, Jugend und Soziales, Monika Dörr, Initiatorin der Ausstellung, Bürgermeisterin Margareta Böckh, Oberbürgermeister Manfred Schilder und Michael Wagner, Leiter des Jugendamts. (Foto: Manuela Frieß – Pressestelle der Stadt Memmingen)

Die Ausstellung knüpfe nahtlos an das vom Kinderschutzbund ins Leben gerufene Memminger Kinderparlament an, dieses vermittle die Teilhabe der Kinder an Entscheidungen in der Stadtgesellschaft, so Michael Wagner, Leiter des Amts für Jugend und Familie.

Die Ausstellung kann noch bis zum Weltkindertag, am Dienstag, 20. September 2022, während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung im Treppenhaus der Ulmer Straße 2 besichtigt werden.