60 Jahre Kanzelwand: Freie Fahrt für Familien

4.6.2015. Mit 60 Jahren gehört man lange noch nicht zum alten Eisen. Das gilt erst recht für Bergbahnen.

Wenn also in diesem Jahr die Kanzelwandbahn in Riezlern ihren 60. Geburtstag feiert, tut sie das bei bester wirtschaftlicher und technischer Gesundheit. Und sie tut es nicht alleine.

Denn sie lädt alle „Mit-60er“ herzlich zum Mit-Feiern ein. So fährt eine ganze Familie im Sommer 2015 zum Nulltarif in die Zwei-Länder-Wanderregion Fellhorn/Kanzelwand, wenn sich das aktuelle Alter von Vater und Mutter zur Zahl 60 addieren lässt und wenn sie eigene Kinder bis 18 Jahre begleiten. Einfach die Ausweise an der Kasse vorlegen und schon geht es mit der Bahn auf den Berg.

Aber auch Oma und Opa sind dabei. Wer in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiert und die Bahn mit seinen Enkeln besucht, erhält ebenfalls ein Gratis-Ticket.

Eine offizielle Geburtstagsfeier darf natürlich auch nicht fehlen. Sie findet am 12. September im Rahmen eines großen Tags der offenen Tür mit zahlreichen Attraktionen und Fahrpreisen wie anno dazumal statt.

Zwischen Kanzelwand und Fellhorn wird es einen besonderen Weg geben, der an verschiedenen Stationen spannende Themen rund um die Bergbahn, ihre Technik und Geschichte sowie ökologische Fragen behandelt. Ein Musik- und Unterhaltungsprogramm sorgt für gute Laune. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird eine Woche später am 19. September gefeiert.

Ihre Jungfernfahrt trat die neue Kanzelwandbahn am 2. April des Jahres 1955 an. Sie konnte damals 350 Personen pro Stunde auf den Berg befördern. Drei Millionen Mark hatte sie gekostet und war das wagemutige Werk heimischer Tourismus-Pioniere. Erste touristische Impulse erhielt das österreichische Kleinwalsertal im Jahr 1891, als es zum deutschen Zollanschlussgebiet erklärt und somit ein uneingeschränkter Warenverkehr möglich wurde.

Das erste Abfahrtsrennen auf der Kanzelwand fand 1907 statt, der erste Schlepplift im Tal entstand 1940, der erste Sessellift 1950. Auch technisch waren die Gründerväter der Kanzelwandbahn ihrer Zeit voraus. Sie entschieden sich schon damals für ein Konzept, das heute gang und gäbe ist: Eine Zweiseil-Kleinkabinenbahn statt der damals üblichen Pendelbahn.

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