21.6.2014 – Überfall auf Penny Markt in St. Pölten

22.6.2014 St. Pölten/Niederösterreich. Am 21.06.2014, kam es in St. Pölten, Mariazller Straße 234, zu einem Raubüberfall auf den dortigen Penny Markt.

Nachdem eine Kassiererin den “Kassenschluss” verlautbarte, begaben sich die Täter zu den Verkäuferinnen und bedrohte diese mit Faustfeuerwaffen. Die Angestellten wurden in den Lagerraum dirigiert, wo sie sich zu Boden legen mussten und an Händen am Rücken und Füßen mit Kabelbindern gefesselt wurden.

Eine Verkäuferin musste die Außentüre des Standtresors öffnen, wo die Münzgeldrollen und eine Kassenlade deponiert waren. Danach brachen sie insgesamt drei Registrierkassenladen auf und raubten Bargeld.

Aus einem Regal stahlen die Täter 3 Paar Sportschuhe der Marke NIKE. Die Täter entnahmen aus der Handtasche einer weiteren Verkäuferin einen Schlüsselbund, auf dem unter anderem der Fahrzeugschlüssel angebracht war. Danach verließen die Räuber den Supermarkt, stiegen in den vor dem Geschäft geparkten PKW der Verkäuferin und flüchteten auf der B 39 in Richtung Obergrafendorf.

Im Zuge der Fahndung wurde das Fahrzeug, auf einem Feldweg, in der Nähe des Flugfeldes Völtendorf leer aufgefunden. Die Opfer, die nicht verletzte wurde, jedoch einen Schock erlitten, konnten sich selbst befreien und verständigten die Polizei. Die Alarmfahndung verlief ergebnislos.

Täterbeschreibung:

Täter 1:Mann, ca. 170 cm groß, blondgefärbte Haare, ca. 20 bis 25 Jahre, schlank, auffällig eine stark hervorstehende Oberlippe, ähnlich einer Hasenscharte, bekleidet mit hellgrünen Turnschuhen, schwarzer Jogginghose, schwarze Sportjacke mit grünen Streifen am Ärmel, bewaffnet mit Faustfeuerwaffe

Täter 2:Mann, ca. 170 cm groß, dunkle kurze Haare, ca. 20 bis 25 Jahre, bekleidet mit schwarzer Jogginghose, bewaffnet mit Faustfeuerwaffe

Täter 3:Mann, ca. 165 cm groß, dunkle Haare, bekleidet mit schwarzer Jogginghose, schwarzem T-Shirt mit roten oder orangen Rahmen im Brust- bzw. Bauchbereich, bewaffnet mit Faustfeuerwaffe.
Hinweise werden an das LKA NÖ oder jede andere Polizeidienststelle erbeten und vertraulich behandelt.

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