2.9.2013 – Alpine Notlage am “Traunsee – Klettersteig”

2.9.2013 Oberösterreich. Ein 32-jähriger slowakischer Staatsangehöriger und seine 25-jährige Begleiterin stiegen am 1. September 2013 gegen 14 Uhr über den “Herndlersteig” auf den Traunstein, Gemeinde Gmunden, um in weiterer Folge über den “Traunsee Klettersteig” auf den Traunsteingipfel zu klettern.

Gegen 17 Uhr stiegen sie in den Klettersteig ein und wurden aber bereits nach dem ersten Drittel, in einer Seehöhe von ca. 1.500 Meter, vom Regen überrascht.

Aufgrund der schlechten Witterung war es ihnen nicht mehr möglich weiterzugehen oder umzukehren, weshalb sie unter einem Felsüberhang Schutz suchten und sich entschlossen dort zu übernachten. Mit ihrer Ausrüstung war es ihnen möglich, sich entsprechend abzusichern.

Am 2. September 2013, um 7:15 Uhr, setzten sie mit ihrem Handy einen Notruf ab, da sie sich aufgrund ihrer Erschöpfung und des nassen und rutschigen Geländes weder vor noch zurück trauten. Eine Hubschrauberrettung durch den Polizeihubschrauber “Libelle” der Flugeinsatzstelle Hörsching musste aufgrund des starken Windes abgebrochen werden, worauf sieben Mann des BRD Gmunden aufgeflogen wurden, die eine terrestrische Rettung durchführten.

Die Helfer seilten sich zu den beiden Bergsteigern ab, welche dann weiter zum Einstieg abgeseilt wurden. Von dort wurden sie über den Normalweg auf den Traunstein gebracht, wo sie vom Rettungshubschrauber “Christophorus 10″ gerettet und ins Tal geflogen wurden.
Die beiden waren für die Tour und auch für die Begehung des Klettersteiges gut ausgerüstet. Außer der Erschöpfung und einer leichten Unterkühlung wurden die beiden nicht verletzt.

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